Sachsen

GEW Sachsen und dbb tarifunion: Hohe Beteiligung von Lehrkräften an Warnstreiks zeichnet sich ab

Trotz der außerordentlich kurzen Zeit zur Mobilisierung zeichnet sich eine sehr hohe Beteiligung von Lehrkräften an den Warnstreikaktionen am Freitag in Sachsen ab.

05.09.2012 Pressemeldung GEW Sachsen

Die GEW und die dbb tarifunion haben die tarifbeschäftigten Lehrkräfte für den 07. September 2012 zu einem ganztägigen Warnstreik zur Durchsetzung eines Demografie-Tarifvertrages aufgerufen. Sabine Gerold, GEW-Landesvorsitzende und Willi Russ, dbb tarifunion: "Obwohl wir unsere Mitglieder erst vor einigen Tagen aufgerufen haben und sich die Kolleginnen und Kollegen oft erst seit diesem Montag in den Lehrerzimmern austauschen konnten, zeichnet sich eine sehr hohe Streikbeteiligung ab. Das macht deutlich, wie wichtig den Beschäftigten an den Schulen ernsthafte Verhandlungen zwischen Gewerkschaften und Arbeitgebern über verbindliche Regelungen zum Generationenwechsel sind."

Bis heute signalisierten die regionalen Streikbüros der GEW und der dbb tarifunion eine Beteilung von Lehrkräften

  • an ca. 60 Prozent der Gymnasien und Mittelschulen,
  • an ca. 40% der Grund- und Förderschulen und
  • an ca. 20 % der berufsbildenden Schulen.

Insgesamt werden sich nach den Rückmeldungen, die der GEW und der dbb tarifunion derzeit vorliegen, voraussichtlich rd. 10.000 Lehrkräfte an den Warnstreiks beteiligen. Es ist zu erwarten, dass sich davon ca. 7.000 Kolleginnen und Kollegen an der Protestkundgebung vor dem Landtag beteiligen.

In vielen Orten Sachsens wird am 07.09.2012 wird kein regulärer Unterricht stattfinden.

Ansprechpartner

GEW Sachsen

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