"Gewonnene Motivation in die Schulen mitnehmen"
Joachim Jacobi, Staatssekretär im Hessischen Kultusministerium, hat gestern Abend den 47 Schülerinnen und Schülern des o.camps in der Reinhardswaldschule Fuldatal für ihren Einsatz gedankt, die Versetzung in die neunte Klasse doch noch zu schaffen: "Sie waren knapp zwei Ferienwochen freiwillig hier, um Ihre Kenntnisse in Deutsch, Englisch oder Mathematik zu verbessern. Ich hoffe aber, dass Sie bei Bumerang- und Trommelbau, dem Erstellen eines Musikvideos, Linoldruck, Theater, Sport sowie Ihrem Osterausflug auch viel Spaß gehabt haben und die gewonnene Motivation in Ihre 13 Schulen mitnehmen." Der Einsatz von 18 Lehrkräften, Sozialarbeitern, Werkpädagogen, Referendaren und Studenten habe ganz wesentlich zum Camperfolg beigetragen, lobte und dankte der Staatssekretär. Waltraud Henkis von der Reinhardswaldschule, Campleiterin Uta Kaschubowski und Wilke Ziemann, Projektleiter der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung (DKJS, Internet www.dkjs.de), könnten stolz auf die Leistungen im o.camp Fuldatal sein. Im Anschluss an die Präsentationen der Schülergruppen überreichte Joachim Jacobi die Teilnahmezertifikate des o.camps für die Region Kassel.
13.04.2007 Hessen Pressemeldung Hessisches Ministerium für Kultus, Bildung und ChancenEr gehe davon aus, "dass die Chance der drei zentralen o.camps in Fuldatal, Hübingen und Bad Orb genutzt wird und die Haupt-, Real- sowie Gesamtschülerinnen und -schüler Versetzung und Abschluss schaffen". Der Staatssekretär dankte der DKJS, der Deutschen Post AG und der Lehman Brothers Foundation Europe für die großzügige Unterstützung des Projekts (Internet www.ocamp.de): "Die o.camps leisten einen wichtigen Beitrag, um das Strategische Ziel 3 des Hessischen Kultusministeriums zu erreichen und zu übertreffen, bis Ende des Schuljahres 2007/2008 die Anzahl der Schulentlassenen ohne Hauptschulabschluss um ein Drittel zu senken."
Gemeinsam mit allen Partnern und Herkunftsschulen, so Joachim Jacobi, werde das Kultusministerium die Resultate der o.camps und von landesweit zusätzlich 29 schulbezogenen Ostercamps sorgfältig auswerten, um auf gesicherter Grundlage Entscheidungen über geeignete Fördermaßnahmen im kommenden Jahr treffen zu können: "Die Evaluation wird zeigen, was am besten hilft."
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