VBE

Grünes Licht für 50 Sekundarschulen

"Der VBE begrüßt, dass 50 Sekundarschulen die Genehmigung erhalten haben, zu Beginn des neuen Schuljahres an den Start zu gehen. Damit werden im nordrhein-westfälischen Schulsystem längeres gemeinsames Lernen, mehr Chancengleichheit und mehr Bildungsgerechtigkeit möglich", freut sich Udo Beckmann, Vorsitzender des Verbandes Bildung und Erziehung (VBE NRW).

02.02.2012 Pressemeldung Verband Bildung und Erziehung, Landesverband NRW

Aufgrund der besonderen Herausforderungen, die an die neue Schulform gestellt werden, fordere der VBE die Landesregierung dazu auf, die Klassenmindestgröße von 25 Schülerinnen und Schülern, die bei der Errichtung erreicht werden müsse, zugleich als Klassenfrequenzrichtwert festzuschreiben, der maximal um 2 Schüler über- oder unterschritten werden dürfe. Nur so könne der Heterogenität der Schülerschaft, den anspruchsvollen pädagogischen Konzepten und den Erwartungen von Eltern und Lehrern Rechnung getragen werden.

"Der VBE erwartet des Weiteren, dass das Innovationspotenzial von Hauptschullehrkräften und Schulleitungsmitgliedern an Hauptschulen in der neuen Schulform nicht nur dann erwünscht ist, wenn es um die Konzeptentwicklung geht. Sie müssen auch als Lehrkräfte und Schulleitungen der neuen Schulform entsprechende Berücksichtigung finden. Denn insbesondere das pädagogische Know-how der Hauptschullehrkräfte ist an der neuen Schulform, die auch die Hauptschulen ersetzen muss, unverzichtbar", betont Beckmann abschließend.


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