Grundschullehrer können wieder in Vollzeit arbeiten
Sachsens Grundschullehrer können zur Vollzeitbeschäftigung zurückkehren. Eine entsprechende Vereinbarung unterzeichneten heute Lehrervertretungen sowie die Staatsministerien für Kultus und Finanzen. "Nach 16 Jahren wird der Beruf Grundschullehrer wieder ein Vollzeitjob in Sachsen", sagte Kultusminister Steffen Flath. Er dankte den Grundschullehren für die solidarische Leistung. Sie hätten unter erschwerten Bedingungen eine hervorragende Arbeit geleistet. Die Arbeitszeiten der Grundschullehrer waren zuletzt 1997 wegen drastisch sinkender Schülerzahlen reduziert worden, um Kündigungen zu vermeiden. Bereits seit 1992 arbeitete ein Großteil der Grundschullehrer zu Teilzeitbedingungen.
07.05.2008 Sachsen Pressemeldung Sächsisches Staatsministerium für KultusDie Vereinbarung sieht eine schrittweise Rückkehr zur Vollbeschäftigung vor. In den Regionen Zwickau, Chemnitz, Leipzig und Dresden werden spätestens vom 1. August 2011 an alle Grundschullehrer, die es wünschen, wieder in Vollzeit arbeiten können. In der Region Bautzen wird dies spätestens vom 1. August 2012 an ermöglicht werden. Der Minister sprach von einem wichtigen Signal für den Lehrernachwuchs.
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