Rheinland-Pfalz

Guter Unterricht auch in der Ausbildungsphase

Mit Nachdruck zurückgewiesen hat Bildungsstaatssekretär Hans Beckmann den Vorwurf der CDU-Landtagsabgeordneten Bettina Dickes, die im Zuge der Lehrerbildungsreform seit 2012 geltenden Veränderungen im Vorbereitungsdienst schadeten der Bildungsqualität in den Schulen. "Wider besseres Wissen setzt die CDU-Opposition Behauptungen in die Welt, um Verunsicherung zu schüren", sagte Beckmann.

06.02.2014 Pressemeldung Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Jugend und Kultur, Rheinland-Pfalz

Die Lehramtsanwärterinnen und -anwärter in den Realschulen plus bzw. in den Gymnasien hätten nicht nur im Rahmen ihres neun- bzw. zehnsemestrigen Studiums bereits intensive fachdidaktische Kenntnisse darüber vermittelt bekommen, wie Unterricht in ihren jeweiligen Fächern aufgebaut und gestaltet werden sollte. Sie hätten auch in mehreren Praktika bereits direkte Erfahrungen im Schulunterricht sammeln können. Zudem erhielten die Anwärterinnen und Anwärter zum Start ihres Vorbereitungsdienstes eine Intensivschulung durch erfahrene Ausbilderinnen und Ausbilder in den Studienseminaren und würden auch danach sowohl durch Fachleute aus den Studienseminaren als auch durch Betreuungslehrkräfte in ihrer Schule begleitet und unterstützt. Im Gymnasiallehramt würden beispielsweise im ersten Ausbildungshalbjahr zwei Drittel aller Referendarstunden von erfahrenen Lehrkräften angeleitet. Vier Wochenstunden würden mit Unterstützung durch die Studienseminare eigenverantwortlich erteilt, was im Übrigen in anderen Lehramtsausbildungen seit jeher gang und gäbe sei.

"Die in der CDU-Pressemeldung mitschwingende Unterstellung, Referendarinnen und Referendare böten einen minderwertigen Unterricht, kann man nur mit Nachdruck zurückweisen", so Staatssekretär weiter. Viele Rückmeldungen aus den Schulen zeigten, dass junge Nachwuchskräfte, die auf dem aktuellsten Stand an den Universitäten und auch schulpraktisch ausgebildet wurden, neue Ideen und frischen Wind in die Schulen brächten.


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