Hartnäckigkeit der Schüler trägt Früchte

Der Präsident des Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverbandes (BLLV), Klaus Wenzel, hat es ausdrücklich begrüßt, dass das Kultusministerium der langjährigen Forderung bayerischer Schüler/innen nach einem eigenen Landesschülerrat nachgegeben hat und das neue Gremium am 18. Januar seine Arbeit beginnen kann. "Was in anderen Bundesländern selbstverständlich ist, mussten sich Bayerns Schülerinnen und Schüler in einem langen und hartnäckigen Kampf erstreiten - mit konsequenter Unterstützung des BLLV und des Forum Bildungspolitik in Bayern."

15.01.2008 Bayern Pressemeldung Bayerischer Lehrer- und Lehrerinnenverband (BLLV) e.V.

"Das Kultusministerium sollte nun auch nicht zögern, das neue Gremium mit entsprechenden Kompetenzen und Rechten auszustatten", betonte Wenzel. "Die Belange junger Menschen, die sich engagieren, müssen gehört und ernst genommen werden." Den Mitgliedern des Landesschülerrats sicherte der BLLV-Präsident "jede Unterstützung" zu. "Bayerns Lehrerschaft bietet den Schülern beste Zusammenarbeit an", betonte er. Ein erstes Treffen mit dem BLLV findet bereits kommenden Montag, dem 21. Januar, statt.

"Die Einrichtung einer gesetzlich verankerten Landesschülervertretung ist als Erfolg zu werten", erklärte der BLLV-Präsident und verwies darauf, dass auch Bayerns Schülerinnen und Schüler ein Recht auf eine erfolgreiche, wirksame und demokratische Vertretung haben.

Sinn und Zweck der Landesschülerkonferenz ist es, bildungspolitische Themen aus Sicht der Schülerinnen und Schüler zu beraten und deren Meinung und Interessen gegenüber Politik und Öffentlichkeit zu vertreten. "Die jungen Menschen sollten deshalb auch Gelegenheit haben, sich ohne Lehrkräfte zu treffen."


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