Hessische Schülerinnen und Schüler gingen erfolgreich auf historische Spurensuche
Mit ihren anspruchsvollen historischen Forschungsprojekten rund um das Thema "Arbeit in der Geschichte" konnten sich hessische Schülerinnen und Schüler erfolgreich beim diesjährigen bundesweiten Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten behaupten:
19.10.2005 Hessen Pressemeldung Hessisches Ministerium für Wissenschaft und KunstVon 6.000 Teilnehmern erreichten die Schülerinnen und Schüler des Landgraf-Ludwigs-Gymnasiums in Gießen und des Dilthey-Gymnasiums in Wiesbaden einen zweiten und drei dritte Plätze. Insgesamt gingen 16 Preise an junge Forscherinnen und Forscher aus Hessen.
"Ich freue mich, dass die Schülerinnen und Schüler die Jury mit ihren beeindruckenden Forschungsarbeiten zur regionalen Geschichte überzeugen konnten", gratulierte Joachim Jacobi, Staatssekretär im Hessischen Kultusministerium, den Preisträgern. Der Wettbewerb rege Kinder und Jugendliche dazu an, sich aktiv mit der Geschichte vor der eigenen Haustür auseinander zu setzen. "Die Arbeiten der Schülerinnen und Schüler lassen ein Stück hessische Geschichte lebendig werden."
Johanna Beil, Regina Samatha Kröck und Sabine Kühn vom Landgraf-Ludwigs-Gymnasium in Gießen erzielten mit ihrer Arbeit "Der Krieg ist aus - was tun?" einen hervorragenden zweiten Platz und können sich über ein Preisgeld in Höhe von 1.000 Euro freuen. Carola Opitz von Boberfeld und Jascha Braun vom Landgraf-Ludwigs-Gymnasium sowie Jana Barina vom Wiesbadener Dilthey-Gymnasium erhielten jeweils einen beachtlichen dritten Preis. Weitere 12 hessische Wettbewerbsbeiträge wurden mit einem vierten Preis prämiert, darüber hinaus gab es zahlreiche Anerkennungspreise für Schülerinnen und Schüler aus Hessen.
Für den Wettbewerb unter dem Motto "Sich regen bringt Segen? Arbeit in der Geschichte" gingen Kinder und Jugendliche zwischen 8 und 21 Jahren aus ganz Deutschland in ihrer näheren Umgebung auf historische Spurensuche. Aus insgesamt 1.380 Einzel- und Gruppenarbeiten wählte die Jury die Preisträger aus.
Der Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten wird unter jeweils gesellschaftlich relevanten Themenstellungen von der Hamburger Körber-Stiftung seit 1973 ausgerichtet. Ziel des Wettbewerbs ist, das Interesse von Kindern und Jugendlichen an der eigenen Geschichte zu wecken, Selbstständigkeit zu fördern und Verantwortungsbewusstsein zu stärken.
Anlage: Liste der prämierten Arbeiten aus Hessen
Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten:
Liste der prämierten Arbeiten aus Hessen
Zweiter Preis:
"Der Krieg ist aus - was tun?"
Johanna Beil, Regina Samantha Kröck, Sabine Kühn,
Landgraf-Ludwigs-Gymnasium Gießen, Klasse 12*
Dritte Preise:
"Arbeit ist die beste Medizin"
Arbeitstherapie in der Psychiatrie am Beispiel der Landesheilanstalt Marburg
Carola Opitz von Boberfeld,
Landgraf-Ludwigs-Gymnasium Gießen, Klasse 13*
"Ergasterium Disciplinarium - Zucht durch Arbeit"
Das Landeszuchthaus Marienschloss im 19. Jahrhundert
Jascha Braun,
Landgraf-Ludwigs-Gymnasium Gießen, Klasse 13*
Bauer will ich nicht mehr sein
Jana Barina,
Dilthey-Gymnasium Wiesbaden, Klasse 8*
* Die Klassenstufen beziehen sich jeweils auf das Schuljahr 2004/05.
Weitere Informationen zum Wettbewerb im Internet unter www.geschichtswettbewerb.de
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