Hessischer Mathematikwettbewerb geht in die 37. Runde
"Viel Glück und Durchhaltevermögen" wünscht Kultusministerin Karin Wolff all jenen Schülerinnen und Schülern, die sich morgen dem landesweiten Mathematikwettbewerb 2004/05 stellen. Am Schulentscheid des mittlerweile 37. hessischen Mathematikwettbewerbs nehmen rund 60.000 Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe acht an mehr als 550 Haupt-, Realschulen, Gesamtschulen und Gymnasien teil.
01.12.2004 Pressemeldung Hessisches Ministerium für Kultus, Bildung und ChancenDer Wettbewerb ist nach wie vor die bundesweit erste und einzige Vergleichsarbeit, deren Ergebnisse im Internet veröffentlicht werden: Wie bereits in den vergangenen zwei Jahren werden die Schulergebnisse - voraussichtlich Ende April 2005 - auf der Homepage des Kultusministeriums nachzulesen sein.
Nach dem erstmaligen Veröffentlichen aller Schulresultate in 2002/03 war im vergangenen Jahr eine deutliche Leistungssteigerung erkennbar, vor allem in der Hauptschule (Aufgabengruppe C) und im Gymnasium (Aufgabengruppe A). Messbar waren höhere Durchschnittswerte und eine geringere Leistungsspreizung. Insbesondere schwächere Schulen hatten besser abgeschnitten, wogegen sich "Spitzenschulen" kaum noch steigern konnten. Das mittlere Leistungsniveau war stabiler geworden und es gab weniger Ausreißer im unteren Leistungsspektrum. Auf dem Weg zu einheitlichen Bildungsanforderungen sei laut Wolff jedoch "noch einiges zu tun".
"Die Bekanntmachung der Schulergebnisse im Internet schafft Ansporn, besser zu werden. Die Schulen wissen jetzt, wo sie stehen und können gezielt nachsteuern. Allein die Aufgaben aus dem Vorjahr zu üben, bringt schon viel für den nächsten Durchgang", ist Wolff überzeugt. Spitzenresultate im Kreisvergleich erzielten im vergangenen Jahr der Landkreis Fulda, der Kreis Limburg-Weilburg, der Vogelsbergkreis und der Odenwaldkreis, wobei sich Fulda mit dem besten Ergebnisdurchschnitt leicht absetzen kann.
Erläuterungen zur Geschichte und Systematik des Mathematikwettbewerbs: Der Mathematikwettbewerb des Landes Hessen besteht seit 1969. Teilnehmer sind Schülerinnen und Schülern des 8. Schuljahres. Zunächst zur freiwilligen Teilnahme angeboten, ist er seit 2001 für alle hessischen allgemeinbildenden Schulen verpflichtend. An der ersten Wettbewerbsrunde, dem Schulentscheid, nehmen alle Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe acht teil. In der zweiten Runde folgt der Kreisentscheid mit den Besten auf Kreisebene, und am Ende werden im Landesentscheid die Besten in Hessen ermittelt. Der Mathematikwettbewerb wird für drei Aufgabengruppen (A=Gymnasium, B=Realschule und C=Hauptschule) mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden ausgeschrieben. Schülerinnen und Schüler der entsprechenden Bildungsgänge an Gesamtschulen werden den Aufgabengruppen zugewiesen.
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