Hessisches Kultusministerium: "Die Unterrichtsgarantie steht."
Das Kultusministerium ist Berichten entgegen getreten, wonach die Unterrichtsgarantie gefährdet sei. "Die Unterrichtsgarantie steht. Gegebenenfalls werden wir die Stundenpläne mit neuen Vertretungsverträgen absichern", bekräftigte Ministeriumssprecher Ralf Hörnig. Anders lautende Gerüchte verwies er in das Reich der Fabel: "Es gibt Kräfte in diesem Land, die das Chaos herbei reden und Eltern verunsichern wollen. Fakt ist aber, dass das Stellenaufkommen den Grundunterricht auch im nächsten Schuljahr zu 100 Prozent abdecken wird."
27.05.2004 Hessen Pressemeldung Hessisches Ministerium für Kultus, Bildung und ChancenProblematisch sei indes die aktuelle Lehrstellen-Knappheit: Im Sommer werden voraussichtlich 9.000 junge Menschen ohne Ausbildungsvertrag dastehen; im vergangenen Jahr waren es 6.500. Vor allem die Vollzeitformen der Berufsschule, aber auch zehnte Klassen und Oberstufen haben in der Folge mehr Schüler unterzubringen. Diese dramatische Entwicklung verlangt sowohl den Schulen als auch der Verwaltung zusätzliche Feinabstimmung ab. "Wenn eine Schule wegen zusätzlicher Schülerzahlen den Stundenplan nicht voll kriegt, werden wir mit Geld für Vertretungslehrer nachsteuern", sagte der Sprecher.
Das Kultusministerium werde gemeinsam mit den Schulämtern und Schulleitungen für einen geordneten Start ins neue Schuljahr sorgen. "Wenn die Stundenpläne auf dem Tisch liegen, werden auch jene Eltern, Lehrer und Schüler beruhigt sein, die heute von gezielten Falschmeldungen in die Irre geführt werden sollen", so Hörnig.
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