Immer mehr Schülerinnen und Schüler arbeiten mit dem Berufswahlpass

Gut 10.000 Schülerinnen und Schüler aller Schularten halten ihn inzwischen in Händen: den Berufswahlpass. Er ist ein Instrument, das Jugendliche erfolgreich bei der Berufsorientierung und Berufswahl unterstützt. Nach Ablauf der Projektphase wird der Berufswahlpass bereits seit dem Schuljahr 2004/2005 flächendeckend in Schleswig-Holstein eingeführt. Darüber informierte das Bildungsministerium heute (19. Oktober) auf einer Fachtagung in Rendsburg.

20.10.2005 Schleswig-Holstein Pressemeldung Ministerium für Schule und Berufsbildung des Landes Schleswig-Holstein

Der Berufswahlpass ist eine "Sammelmappe der besonderen Art". Er besteht aus den drei Teilen "Angebote meiner Schule", "Mein Weg zur Berufswahl" und "Dokumente" und ist für Schülerinnen und Schüler ab der 7. Jahrgangsstufe konzipiert. Zum jetzigen Zeitpunkt arbeiten vor allem Haupt- und Realschulen damit, aber auch an den anderen Schularten nimmt der Einsatz stetig zu. Der Pass spiegelt nicht nur die schulischen Leistungen wider, sondern auch die außerschulisch erworbenen Kompetenzen und Aktivitäten. Er hilft den Schülerinnen und Schülern, ihre Entscheidung für einen bestimmten Beruf zu treffen. Parallel fordert der Berufswahlpass die Schulen auf, ein Berufsorientierungscurriculum zu erarbeiten. Ausbildungsunternehmen, Ausbilderinnen und Ausbilder haben mit dem Berufswahlpass ein Instrument, mit dem sie die jeweiligen Bewerber gut einschätzen können. Der Berufwahlpass ist seit 1999 im Rahmen eines BMBF-Projektes "Schule-Wirtschaft/Arbeitsleben" im Nordverbund konzipiert und erprobt worden. Sieben Bundesländer haben das Projekt mitentwickelt, neun schleswig-holsteinische Projektschulen waren beteiligt.


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