In Schleswig-Holstein starten zum kommenden Schuljahr 48 Gemeinschaftsschulen und 35 Regionalschulen

Zum kommenden Schuljahr 2008/09 gehen in Schleswig-Holstein 48 Gemeinschaftsschulen und 35 Regionalschulen an den Start. Für sechs Regionalschulen und zwei Gemeinschaftsschulen wurde die Genehmigung für die Errichtung endgültig widerrufen, weil sie die Voraussetzungen für ein pädagogisch leistungs- und zukunftsfähiges Schulangebot auf Grund zu geringer Anmeldezahlen für den 5. Jahrgang nicht erfüllen konnten. Sieben Regionalschulen und eine Gemeinschaftsschule wurden jetzt mit Auflagen und zum Teil befristet genehmigt. Insgesamt lagen dem Bildungsministerium ursprünglich 91 Anträge vor - 50 für Gemeinschaftsschulen, 41 für Regionalschulen. Diese Schulen hatten Anfang Februar eine Genehmigung unter dem Vorbehalt ausreichender Anmeldezahlen erhalten.

02.06.2008 Schleswig-Holstein Pressemeldung Ministerium für Schule und Berufsbildung des Landes Schleswig-Holstein

Für folgende Schulen wurde die Genehmigung für die Errichtung endgültig widerrufen:

  • Regionalschulen: St. Georg-Schule (Heide, Kreis Dithmarschen), Wippendorfschule (Neumünster), Emil-Nolde-Schule (Bargteheide, Kreis Stormarn), Klaus-Groth-Schule (Bad Oldesloe/Kreis Stormarn), GHS Rickling (Kreis Segeberg), Gorch-Fock-Schule Ellenberg (Kappeln/Kreis Schleswig-Flensburg)
  • Gemeinschaftsschulen: Schule Rotenhof (Rendsburg/Kreis Rendsburg-Eckernförde), GHS Leezen (Kreis Segeberg)

"Nach eingehender Prüfung können wir bei diesen Schulen nicht davon ausgehen, dass sie überlebensfähig und pädagogisch leistungsfähig sind", sagte Bildungsministerin Ute Erdsiek-Rave heute (30. Mai) in Kiel. Sie hätten die erforderliche Zahl von Anmeldungen für den fünften Jahrgang (Mindestanmeldezahlen: 45 für Regionalschulen, 60 für Gemeinschaftsschulen) sehr deutlich unterschritten und könnten ihren pädagogischen Auftrag somit nicht erfüllen.

Folgende sechs Regionalschulen, die in geringerem Maße unter den Mindestanmeldezahlen geblieben sind, erhalten eine auf drei Jahre befristete Genehmigung:

  • Osbekschule, Löhmannschule (beide Flensburg), Pestalozzischule (Neumünster), Heinrich-Harms-Schule Hutzfeld (Bosau//Kreis Ostholstein), Schule am Selenter See (Kreis Plön), Theodor-Storm-Schule (Hohn/Kreis Rendsburg-Eckernförde).

"Für diese Schulen konnten die Träger darlegen, dass sie sich möglicherweise eine Zukunftsperspektive erarbeiten können, wenn sie erst einmal an den Start gehen dürfen. Sie haben nun die Chance nachzuweisen, dass sie langfristig erfolgreich arbeiten können und ihr Angebot von ausreichend vielen Schülerinnen und Schülern wahrgenommen wird", so Erdsiek-Rave weiter. "Zwei weitere Schulen haben die Genehmigung unter der Auflage erhalten, sich mittelfristig mit einer jeweiligen Nachbarschule organisatorisch zu verbinden, um dauerhaft die vorgeschriebene Mindestgröße erfüllen zu können." Die Georg-Kerchensteiner-Regionalschule in Pinneberg habe dafür bis zum Schuljahr 2010/11 Zeit, die Grund- und Gemeinschaftsschule in Hennstedt (Kreis Dithmarschen) bis zum Schuljahr 2012/13.


Schlagworte

Keine Kommentare vorhanden

Sie sind derzeit nicht angemeldet. Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich vorab bei uns registrieren. Alternativ können Sie sich über Ihren Facebook-Account anmelden.
Anmelden