Innovationsindikator von BDI und Telekom-Stiftung: Baden-Württemberg beweist Innovationsstärke

Der "Innovationsindikator Deutschland 2006", den der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) und die Deutsche Telekom Stiftung am 8. November in Berlin vorgestellt haben, belegt nach Auffassung von Wissenschaftsminister Prof. Dr. Peter Frankenberg "die außergewöhnliche Innovationsstärke Baden-Württembergs, die wir im globalen Wettstreit der Wirtschafts- und Wissenschaftsstandorte zur Geltung bringen können". In einer am selben Tag in Stuttgart verbreiteten Mitteilung unterstrich der Minister das Ergebnis der Studie, "dass eine erfolgreiche deutsche Region nicht nur für andere Bundesländer Vorbild sein, sondern sich durchaus auch mit den kleineren europäischen Staaten messen kann".

08.11.2006 Baden-Württemberg Pressemeldung Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg

Im Innovationsindikator 2006 wurden erstmals - mit Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen - auch zwei Bundesländer auf ihre Innovationsstärke hin untersucht. Der Südwesten belegte beim Kriterium Umsetzung von Innovationen den ersten Rang vor der Schweiz und den USA, bei Forschung und Entwicklung Platz 2. Frankenberg: "Seit Jahren kümmert sich die Landesregierung besonders um den Technologietransfer, den wir gezielt fördern. Zudem ist unsere Forschungspolitik darauf ausgerichtet, Technologie-Cluster weiter auszubauen, etwa in den Bereichen Automobil und Produktionstechnik, sowie neue Technologie-Cluster voranzubringen, etwa zu den Themen Brennstoffzelle oder erneuerbare Energien."

Bei der Umsetzung von Innovationen baut das Land nach Frankenbergs Worten stark auf die Wirtschaft. Die Unternehmen in Baden-Württemberg "setzen auf den Weltmärkten Maßstäbe und sind - noch ausgeprägter als Deutschland insgesamt - vor allem auf dem Feld der Hochtechnologie überaus erfolgreich", zitierte der Minister aus der vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) erarbeiteten Studie.

Siehe www.innovationsindikator.de


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