Islamischer Religionsunterricht gehört in die Schule

"Wie der christliche, so sollte auch der islamische Religionsunterricht zum Fächerkanon der Schulen gehören", so Udo Beckmann, Vorsitzender der Lehrergewerkschaft VBE NRW. "Dazu gehört, dass er in deutscher Sprache stattfindet, von entsprechend ausgebildeten Lehrern erteilt wird und wie jeder Unterricht unter staatlicher Schulaufsicht steht."

13.03.2008 Nordrhein-Westfalen Pressemeldung Verband Bildung und Erziehung, Landesverband NRW

Islamkunde in deutscher Sprache gibt es an etwa 120 Schulen in NRW bereits seit 1999 als eigenständiges Unterrichtsfach in einem zeitlich nicht befristeten Schulversuch. Es ist aber bislang rechtlich nicht geklärt, welche muslimischen Verbände als Ansprechpartner für das Land fungieren können.

"Wenn eine Art `Staatsvertrag` zwischen den islamischen Verbänden und der Landesregierung zustande kommt, spricht nichts mehr gegen einen regulären islamischen Religionsunterricht", so Beckmann weiter. "Es können dann die gleichen Regeln gelten wie für den christlichen Religionsunterricht."

Dazu gehört auch, dass Eltern ihre Kinder vom Religionsunterricht abmelden können bzw. Jugendliche ab dem 14. Lebensjahr selbst entscheiden können, ob sie daran teilnehmen wollen oder nicht.


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