Jahrgangsmischung an 69 Prozent der Grundschulen Zöllner: "Erfreuliches Ergebnis"

Von den 363 Grundschulen werden 250 (69 %) im nächsten Schuljahr die Jahrgänge in der flexiblen Schulanfangsphase mischen. Davon mischen sieben Schulen nur einzelne, aber nicht alle Züge. Hinzu kommen weitere zehn Sonder- und zwei Grundstufen in Gesamtschulen, die ebenfalls die Jahrgänge mischen wollen. Es gibt keine Schule, die zum nächsten Schuljahr aus der Jahrgangsmischung aussteigen will.

24.04.2008 Berlin Pressemeldung Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung

Übersicht über Grundschulen zum Schuljahr 2008/2009

Bezirk Jahrgangsmischung keine Jahrgangsmischung Anteil
Mitte 31 3 91,2%
Fri/Kreuz 18 11 62,1%
Pankow 26 10 72,2%
Cha/Wilm 18 7 72,0%
Spandau 19 10 65,5%
Ste/Zehl 19 11 63,3%
Tem/Schö 18 15 54,5%
Neukölln 20 17 54,1%
Trep/Köp 16 9 64,0%
Marz/Hel 20 7 74,1%
Lichtenberg 21 5 80,8%
Reinickendorf 24 8 75,0%
Summe 250 113 68,9%

In diesem Schuljahr wird bereits in 169 Grundschulen in der flexiblen Schulanfangsphase jahrgangsübergreifend gelernt.

Die Schulen waren zum Jahresbeginn gebeten worden, anzuzeigen, ob sie mit der Jahrgangsmischung im Schuljahr 2008/2009 starten wollen. Schulen, die noch nicht mit der Jahrgangsmischung beginnen, werden nunmehr mit der Schulaufsicht den weiteren Fahrplan vereinbaren. Diese Vereinbarungen sollen die in den Schulen notwendigen Schritte umfassen - von der Fortbildung der Lehrkräfte über pädagogische Konzepte, Raum- und Materialfragen bis zu einem Zeitplan.

Bildungssenator Prof. Dr. E. Jürgen Zöllner: "Dieses Ergebnis ist erfreulich, weil es zeigt, wie groß die Bereitschaft der Schulen ist, den Unterricht mit neuen Methoden zu verbessern. Wir werden deshalb in denjenigen Schulen, die noch keine Jahrgangsmischung anbieten, rasch die pädagogischen und räumlichen Voraussetzungen schaffen, damit auch diese Schulen so bald wie möglich in diesen Zug einsteigen können."


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