"Jobraum" an der Hauptschule Bad Brückenau öffnet Tür in die Arbeitswelt

Einmal in der Woche sind die neunten Regelklassen leer an der Hauptschule Bad Brückenau. Die Schülerinnen und Schüler arbeiten in dieser Zeit an Werkbänken oder am Servicetelefon, pflegen und unterhalten alte Menschen in Heimen oder werfen konzentrierte Blicke auf die Haushaltslage eines Betriebs. "Im Rahmen von "Jobraum" gehört das alles zum Unterricht", so Kultusstaatssekretär Bernd Sibler, der sich heute vor Ort vom Erfolg dieses Projekts überzeugte. "Die Schülerinnen und Schüler haben hier die große Chance, frühzeitig und häufig in Kontakt mit Arbeitgebern zu treten und ihren Berufsweg bewusst und auf der Basis von Erfahrungen zu planen."

10.07.2008 Bayern Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus

Die Hauptschule Bad Brückenau hat das Projekt "Jobraum" im Rahmen der Hauptschulinitiative in Angriff genommen. Die Initiative wurde von Kultusminister Siegfried Schneider gestartet, um Hauptschüler noch intensiver individuell zu fördern und sie bestmöglich auf das Berufsleben vorzubereiten. Die Hauptschulen entwickeln zur Zeit Konzepte, die unter anderem die enge Kooperation mit den regionalen Arbeitgebern pflegen. Ergänzend trainieren die Schülerinnen und Schüler an der Schule, wie sie sich erfolgreich bewerben und sich am Telefon präsentieren. Über ihre Erfahrungen in den Praktika gestalten die Neuntklässler eigene Präsentationen. Dabei werden sie von Lehrkräften und von Sozialpädagogen unterstützt.

"Die Schülerinnen und Schüler nützen ihre Chance", zieht Sibler Bilanz. "Kein Wunder, dass bei diesem Engagement schon jetzt alle Schulabgänger für die Zeit nach dem Schuljahresende beruflich versorgt sind."


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