Kampf um Kreuz und Kopftuch:

Im Streit um das Tragen von religiösen Symbolen in der Schule unterstützt die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) die Linie von Bildungsministerin Ute Erdsiek-Rave.

06.09.2006 Schleswig-Holstein Pressemeldung GEW Schleswig-Holstein

"Religiöse Symbole in der Schule verstoßen gegen die Neutrali-tätspflicht des demokratischen Staates. Deshalb haben sie in der Schule nichts zu suchen. Das gilt gleichermaßen für das zur Schau getragene Kreuz eines christlichen Lehrers wie für das Kopftuch einer muslimischen Lehrerin", sagte GEW-Landesgeschäftsführer Bernd Schauer am Mittwoch, den 6.9.06, in Kiel zur aktuellen Debatte.

Die GEW befürworte ausdrücklich den Vorschlag der Bildungsministerin für das neue Schulgesetz, nach dem Lehrerinnen und Lehrer durch ihr äußeres Erscheinungsbild religiöse und weltanschauliche Neutralität in der Schule zu wahren hätten, so der GEW-Landesgeschäftsführer. An die CDU appellierte er, wieder auf den Kurs der Bildungsministerin einzuschwenken und einen völlig überflüssigen Kulturkampf ums Kreuz zu vermeiden.

Ansprechpartner

GEW Schleswig-Holstein

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