Konzentration dürch Hüpfen und Zappeln
Wörter, Zahlen und Sinnzusammenhänge werden leichter behalten, wenn sie durch Gesten, rhythmische Bewegung und sprachliche Wiederholungen begleitet werden. Das ist eine Erkenntnis der Gedächtnispsychologie. Warum nutzen wir diese nicht, sondern plagen stattdessen unsere Kinder mit Stillsitzen und akzeptieren es, wenn sie in der Schule ausschließlich zuhören müssen?
30.08.2004 Pressemeldung Ernst Klett Verlag GmbHWelche Mutter kennt es nicht: Statt Hausaufgaben zu machen, wippt der Sohnemann mit dem Stuhl auf und ab und ist völlig zappelig. Ständig muss sie zur Ruhe ermahnen, denn ihr Kind soll sich auf das Lesen und Rechnen konzentrieren. Aber wer hat nicht schon erlebt, dass man nach durchwachten Nächten voller Grübeln und auf der Suche nach einer Lösung schließlich einen Spaziergang macht und schon kommt die zündende Idee regelrecht angeflogen. Konzentration und Bewegung gehören zusammen. Wir müssen aufhören, sie zu trennen.
Dieses Plädoyer hält Renate Zimmer in ihrem Artikel "Wie sich Zappelphilipp und Hüpfmarie besser konzentrieren können" (Magazin "Schüler 2004", Friedrich-Verlag, Seelze). Lernen muss durch Bewegung unterstützt werden und motorische Übungen sind keine Feinde des Lernens, sondern Verbündete. Beim Lernen sind immer Wahrnehmen und Empfinden, Fühlen und Denken, Handeln und Reflektieren beteiligt! Der Friedrich-Verlag ist ein Unternehmen der Klett-Gruppe und publiziert Zeitschriften und Bücher für Eltern, Lehrer und Erzieher.
"Schüler 2004" erscheint am 15. September.
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Ernst Klett Verlag GmbHAnja Vrachliotis
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