Kooperationsmodelle trotz Blockadehaltung und Falschinformationen

"Es ist schon erstaunlich und erschreckend zugleich, mit welchen Mitteln der Volksschullehrerverband versucht, seine schul- und standespolitischen Ziele hin zur Gesamtschule durchzusetzen!", kommentiert Anton Huber, Vorsitzender des Bayerischen Realschullehrerverbands (brlv), die Blockadehaltung zu den Kooperationsmodellen.

24.05.2009 Pressemeldung Bayerischer Philologenverband (bpv)

Nicht nur, dass der Volksschullehrerverband durch sein destruktives Handeln die Weiterentwicklung des bayerischen Bildungswesens durch das Kultusministerium blockiert, nein, er schreckt auch nicht davor zurück, falsche Informationen in die Öffentlichkeit zu geben! Ich wundere mich schon sehr, wie ein Verband, der sich angeblich das Wohl der Schüler auf die Fahnen geschrieben hat, so agieren kann, um offensichtlich die Einführung der längst gescheiterten Gesamtschule voranzutreiben!", so der Vorsitzende.

"Trotzdem werden wir in den nächsten Tagen durch die guten Förderansätze in den Kooperationsmodellen deutliche Impulse für eine Verbesserung der Durchlässigkeit erkennen, zumal sich die Hauptschullehrkräfte vor Ort ihren Kindern sehr wohl verpflichtet fühlen und den Modellversuch unterstützen", ist sich Huber sicher.

Nun fehlen noch gezielte Maßnahmen zum Erhalt wohnortnaher Hauptschulstandorte. Auch dazu werden die bayerischen Lehrer- und Schulleiterverbände geeignete Konzepte vorlegen, kündigt der brlv-Vorsitzende an.


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