Schulpsychologen

Kriseninterventionsteams unterstützen betroffene Schulen bei der Verarbeitung des Amoklaufs von München

"Wir stellten sicher, dass Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Kriseninterventions- und -bewältigungsteams der Bayerischen Schulpsychologen (KIBBS) die betroffenen Schulen bei der Verarbeitung des Amoklaufs von München unterstützen", teilte Bayerns Kultusminister Dr. Ludwig Spaenle heute in München mit.

25.07.2016 Bayern Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus
  • © www.pixabay.de

"Durch den dramatischen Amoklauf am Freitagabend wurden viele Menschen unschuldig in den Tod gerissen oder verletzt. Ihre Familien, Freunde, Verwandte und Bekannte sind geschockt und erleben tiefe Trauer. Sie haben oft die für sie wichtigsten Menschen verloren. Unsere Gedanken sind bei Ihnen", so Minister Spaenle. Seit gestern sind bereits Mitglieder von KIBBS an einzelnen Schulen unterstützend und beratend tätig, Die Schulpsychologen aus Oberbayern werden dabei von Kräften aus anderen Regierungsbezirken unterstützt.
Das Kriseninterventions- und -bewältigungsteam übernimmt dabei u.a. folgende Aufgaben:

  • die notfallpsychologische Versorgung betroffener Schulfamilien, also Schülern, Lehrkräften und Eltern
  • die Beratung schulischer Krisenteams
  • die Einbindung der Schulpsychologen vor Ort
  • die Beratung von Schulleitungen und Lehrkräften
  • Infoveranstaltungen für Schulfamilien, u.a. die Eltern und ihre Kinder
  • sowie bei Bedarf die Vermittlung fachärztlicher und psychotraumatherapeutischer Behandlungen.

Das Kultusministerium übermittelt allen Schulen in Bayern Informationen, wie Lehrkräfte im Schulalltag in den kommenden Tagen den dramatischen Vorfall in München aufarbeiten können.

Die Schulen, die zusätzlich Unterstützungsbedarf haben, finden weitere Informationen über www.schulberatung.bayern.de/schulberatung/bayern/fragen-paed-psy/krisenitervention.
Das Staatliche Schulamt München ist in Kontakt mit den Schulleitungen betroffener Schulen.


Schlagworte

Keine Kommentare vorhanden

Sie sind derzeit nicht angemeldet. Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich vorab bei uns registrieren. Alternativ können Sie sich über Ihren Facebook-Account anmelden.
Anmelden