Kultusminister ehrt sächsische Teilnehmer der Special Olympics World Summer Games in Shanghai

4x Gold, 1x Silber, 4x Bronze und einen vierten Platz - so lautet die erfolgreiche Bilanz der Sportler aus Sachsen bei den Special Olympics World Summer Games in Shanghai, dem weltweit größten Sportereignis für Menschen mit geistiger und mehrfacher Behinderung.

23.10.2007 Sachsen Pressemeldung Sächsisches Staatsministerium für Kultus

Gleich drei Olympiasiege konnte der Radsportler Holm Hoffmann aus Wachau-Leppersdorf einfahren. Der 20-jährige gewann über die 5.000 m sowie die 10.000 m - Distanz und beim fünf Kilometer Straßenrennen jeweils Gold.

Ebenfalls Gold hat Steffen Heyne aus Dresden in Bowling-Mixed gewonnen. Mit der deutschen Bowlingnationalmannschaft sicherte sich der 51-jährige außerdem noch die Silbermedaille. Hinter Gastgeber China und der Mannschaft aus Kenja gewann das Deutsche Handballteam am Ende die Bronzemedaille. Großen Anteil am Erfolg hatten auch vier Sachsen: Stephan Ronschkowiak aus Rackwitz, Andreas Sperling aus Dresden, Marcel Biebl aus Glauchau und Marcel Fischer aus Delitzsch. Sylke Walter aus Markranstädt komplettierte den sächsischen Erfolg mit ihrem vierten Platz im Judo.

"Die Special Olympics Games in Shanghai haben einmal mehr eindrucksvoll bewiesen, dass auch Menschen mit Behinderungen in der Lage sind, Höchstleistungen zu bringen", sagte Kultusminister Steffen Flath bei der Begrüßung der Sportler am Nachmittag in der Sächsischen Staatskanzlei. "Ganz besonders freue ich mich natürlich über die tollen Leistungen unserer Athleten aus Sachsen", so Flath weiter.

Insgesamt haben an dem Wettbewerb vom 02. bis 11. Oktober 2007 in Shanghai mehr als 7.000 Athletinnen und Athleten aus 165 Nationen teilgenommen. Die 180 deutschen Sportler haben insgesamt 40x Gold, 49x Silber und 42x Bronze gewonnen.

Vom 16. bis 20. Juni 2008 finden in Karlsruhe die deutschen Special Olympics National Summer Games statt.

Hintergrund:
Die Organisation "Special Olympics" wurde von Eunice Kennedy-Shriver 1968 in den USA gegründet und ist mit 2,25 Millionen Mitgliedern in 160 Länderorganisationen die weltweit größte Sport-Organisation für Menschen mit geistiger Behinderung. Der Verband möchte Menschen mit geistiger Behinderung und ihren Angehörigen durch sportliche Aktivitäten, mehr soziale und gesellschaftliche Annerkennung, mehr Selbstvertrauen und Lebensfreude vermitteln. Ganz nach dem Motto: "Lasst mich gewinnen, doch wenn ich nicht gewinnen kann, lasst mich mutig mein Bestes geben!"

Die Wettbewerbe finden im vierjährigen Turnus statt. Alle zwei Jahre Winter- bzw. Sommerspiele.


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