Deutscher Schulpreis 2011

Kultusminister gratuliert Wolmirstedter Sekundarschule zu großem Erfolg im Wettbewerb "Deutscher Schulpreis"

Kultusminister Stephan Dorgerloh hat der Ganztagsschule "Johannes Gutenberg" aus Wolmirstedt im Bördekreis zu ihrem großartigen Abschneiden im Wettbewerb "Deutscher Schulpreis 2011" gratuliert.

10.06.2011 Pressemeldung Kultusministerium des Landes Sachsen-Anhalt

"Herzlichen Glückwunsch allen Beteiligten zu diesem herausragenden Erfolg", sagte Dorgerloh. "Wir alle freuen uns sehr, dass es die Johannes-Gutenberg-Ganztagsschule so weit geschafft hat." Die Sekundarschule hatte heute Vormittag im Finale des Wettbewerbs in Berlin einen von vier 25.000-Euro-Preisen errungen. Den mit 100.000 Euro dotierten Hauptpreis gewann eine Gesamtschule aus Göttingen (Niedersachsen).

"Der Erfolg der Wolmirstedter belegt eindrucksvoll, dass auch Sekundarschulen in Sachsen-Anhalt hervorragende Arbeit leisten", sagte Dorgerloh weiter. "Ich freue mich sehr, dass sich schulisches Engagement so auszahlt und Anerkennung erfährt."

Die Gutenberg-Schule war die einzige ostdeutsche Schule unter den 15 Finalteilnehmern. An dem seit 2006 ausgetragenen Wettbewerb von Robert Bosch Stiftung und Heidehof Stiftung hatten sich dieses Mal 119 Schulen beteiligt. Sieben Schulen erhielten Preise. Mit dem Deutschen Schulpreis werden Schulen prämiert, die mit ihren Konzepten ein Vorbild für andere sind. Dafür gibt es sechs Kriterien: Leistung, Umgang mit Vielfalt, Unterrichtsqualität, Verantwortung, Schulklima/-leben und Schule als lernende Institution.

Die Wolmirstedter Schule wurde vor allem dafür ausgezeichnet, wie es ihr gelingt, mit der Unterschiedlichkeit von Kindern und Jugendlichen umzugehen. Seit Jahren schaffen dort alle Schülerinnen und Schülern einen Abschluss. Zu den innovativen Konzepten der Schule gehört eine tägliche Phase selbstorganisierten Lernens.


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