Kultusminister Olbertz empfängt 14 Siegerinnen und Sieger der nationalen und internationalen Wettbewerbe "Jugend forscht" sowie der Mathematik- und Chemie-Olympiaden

Bei Bundeswettbewerben, Europäischen und Internationalen Wettbewerben haben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Sachsen-Anhalt im zurückliegenden Schuljahr außerordentlich gute Ergebnisse erzielt.

26.08.2004 Sachsen-Anhalt Pressemeldung Kultusministerium des Landes Sachsen-Anhalt

Als Anerkennung dieser Leistungen empfängt Kultusminister Prof. Dr. Jan-Hendrik Olbertz am 26.8.2004 in der Zeit von 16.00 bis 17.30 Uhr 14 der Siegerinnen und Sieger der nationalen und internationalen Wettbewerbe "Jugend forscht" sowie der Mathematik- und Chemie-Olympiaden im Kultusministerium. Eingeladen sind auch zwei engagierte Fachlehrkräfte, ohne deren Motivation und Betreuung diese Ergebnisse nicht zustande gekommen wären.

Im Rahmen der Veranstaltung werden auch "Jugend forscht"-Projekte präsentiert. Zum Beispiel zeigt Diana Hartz die "Entwicklung eines innovativen Verfahrens zur Extremitätenretention". Im Gegensatz zu den bisher üblichen Gips- und Hartschaumverbänden ist der neu entwickelte, aushärtende netzartige Verband atmungsaktiver und extrem dünn und das medizinische Personal muss beim Anlegen und Abnehmen des Verbandes wesentlich weniger Arbeitzeit aufwenden.

Am diesjährigen Wettbewerb "Jugend forscht" (Schuljahr 2003/2004) haben sich insgesamt 225 Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit 119 Projekten beteiligt. Davon sind auf Landesebene am 01. 04. 2004 acht Landessiegerarbeiten mit 13 Teilnehmerinnen und Teilnehmern prämiert worden. Diese 13 Landessiegerinnen und -sieger haben vom 13. bis 16. 05. 2004 unser Land auf Bundesebene in Saarbrücken vertreten. Das ist die bisher höchste Beteiligungsquote am Bundeswettbewerb "Jugend forscht". Von den acht vorgestellten Arbeiten wurden sieben prämiert, drei Projekte wurden platziert, vier Sonderpreise gingen nach Sachsen-Anhalt.

Drei Bundessieger des Jahres 2003, darunter Uwe Treske aus Gräfenhainichen, stellten im Mai 2004 ihre Jugend forscht-Projekte 2003 beim weltgrößten Nachwuchsforscherwettbewerb Intel International Science and Engeneering Fair in Portland, Oregon vor. Dabei zeichnete sich Uwe Treske als erfolgreichster Jungforscher der deutschen Delegation aus. Der 18-Jährige sicherte sich allein sieben Preise für insgesamt 63.000 Dollar.

Von den 250 Olympioniken aus den Schuljahrgängen 5 bis 13 der Landes-Mathematik-Olympiade 2004 haben sich 12 Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Schuljahrgänge 8 bis 13 zur Bundesrunde in Essen qualifiziert. Von den zwölf Olympioniken kehrten sechs mit ersten bis dritten Preisen und drei mit einem Anerkennungspreis nach Hause.

Der Abiturient Frank Biedermann vom Georg-Cantor Gymnasium Halle hat Deutschland bei der Internationalen Chemie-Olympiade vom 18. bis 26. Juli 2004 in Kiel vertreten. Er hatte sich mit drei weiteren Teamkollegen aus Baden-Württemberg, Bayern und Thüringen in vier Auswahlrunden gegen insgesamt 225 Gymnasiasten durchgesetzt. Frank musste gegen 260 junge Talente aus 65 Nationen antreten, an Chemie-Aufgaben knobeln, im Labor experimentieren und erhielt dafür eine Silbermedaille.

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