Kultusminister Siegfried Schneider würdigt Projekt "Ganztagsschulen gestalten - Kooperation schafft Zukunft"

Vielfältige Maßnahmen, damit Hauptschüler vielfältige Berufsfelder kennen lernen und einen Beruf finden, standen im Mittelpunkt des Projekts "Ganztagsschulen gestalten - Kooperation schafft Zukunft". An diesem haben sechs bayerische Hauptschulen zwei Jahre lang mitgewirkt. Initiiert worden ist es von der Stiftung der Deutschen Wirtschaft und dem Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft. Zum Abschluss des Projekts haben heute die Verantwortlichen, darunter Kultusminister Siegfried Schneider, in der Hauptschule an der Toni-Pfülf-Straße Bilanz gezogen und Urkunden an die teilnehmenden Schulen überreicht.

03.12.2007 Bayern Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus

Die Schulen sind in München, Neumarkt/Oberpfalz, Oberviechtach, Kolbermoor und Sulzbach-Rosenberg. Die Schulen haben unterschiedliche Wege beschritten, um ihren Schülerinnen und Schülern den Blick für das Wirtschaftsleben und in die Betriebe zu eröffnen: Betriebspraktika und Praktikumsbörsen, Schülerfirmen, Berufserkundungen, Bewerbungstrainings und Berufsinformationstage gehörten dazu.

Gerade die Ganztagshauptschulen bieten viel Zeit und Raum, um die Schülerinnen und Schüler noch besser zu fördern, unterstrich der Minister, dabei eben auch die Zeit, um die Brücken zwischen den Hauptschulen und der Wirtschaft zu verbreitern und neue zu errichten.
Minister Schneider betonte mit Blick auf die sechs teilnehmen Schulen: "Die Schulen in Bayern stellen sich den neuen bildungspolitischen Herausforderungen mit großem Einsatz und großer Innovationsbereitschaft." Er ergänzte: "Sie müssen aber auch eingebunden sein in ein Netzwerk, in dem die Bildung und Erziehung junger Menschen als Gemeinschaftsaufgabe verstanden wird." Und diesem Anspruch sei das Projekt der Stiftung der Deutschen Wirtschaft und des Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft gerecht geworden.

Minister Schneider würdigte die Leistungen der Hauptschulen in Bayern. Sie würden von gut einem Drittel der Schüler besucht. Er erinnerte an die Hauptschulinitiative, in deren Rahmen die Hauptschule zu einer berufsorientierten Schule ausgebaut wird. Jede Schülerin und jeder Schüler solle an der Hauptschule künftig die Ausbildungsreife erwerben. Um dieses Ziel zu erreichen, spiele der Pakt "Hauptschule - Wirtschaft - gemeinsam zum Erfolg" eine wichtige Rolle.
"Der flächendeckende, bedarfsgerechte Ausbau der Ganztagshauptschule ist ein wesentlicher Bestandteil der Hauptschulinitiative", ergänzte der Minister.

An dem Projekt waren folgende Schulen beteiligt:

  • Hauptschule Knappertsbuschstraße in München
  • Hauptschule Weinbergerstraße in Neumarkt/Oberpfalz
  • Hauptschule Toni-Pfülf-Straße in München
  • Hauptschule-Dr. Eisenbarth in Oberviechtach
  • Hauptschule Kolbermoor
  • Krötenseevolksschule Sulbach-Rosenberg

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