"Kultusminister Spaenle wirft bildungspolitische Nebelkerzen"
"Kultusminister Spaenle wirft bildungspolitische Nebelkerzen – ohne ausreichende Lehrerstellen werden seine Konzepte Theorie bleiben." Dies entgegnet der bildungspolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Hans-Ulrich Pfaffmann, zum heutigen Ministerratsbeschluss hinsichtlich der Bildungsangebote an den Realschulen.
22.06.2010 Pressemeldung Sozialdemokratische Partei DeutschlandsGrundsätzlich positiv bewertet der SPD-Bildungsexperte die Förderung von "individuellen Potenzialen" aller Realschüler und die Einrichtung von Kombikursen mit den Fachoberschulen. Pfaffmann: "Es wäre wünschenswert gewesen, die Staatsregierung hätte solche Kooperationen schon vor 20 Jahren durchgeführt, wie von der SPD immer gefordert."
Die Absichtserklärungen des Kultusministers bleiben nach Ansicht des SPD-Bildungssprechers allerdings reine Theorie. Denn seine Nebelkerzen sollen den Blick auf den derzeitigen Zustand der Realschulen trüben: Viel zuwenig Klassen mit gebundenen Ganztagsangeboten, mangelnde Schulsozialarbeit und der Notstand in den Schulsekretariaten verhindern eine vernünftige Realschulpolitik.
Pfaffmann: "Spaenle entwickelt sich immer mehr zum Verkündigungsminister, ohne die wirklichen Probleme lösen zu können."
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- Bericht aus der Kabinettsitzung
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