Baden-Württemberg

Kultusministerin Marion Schick widerspricht der Forderung des VBE

Kultusministerin Marion Schick widersprach am Montag (26. Juli 2010) der Forderung des Verbandes Bildung und Erziehung (VBE) dass Inklusion nur mit mehr Ressourcen zu bewerkstelligen sei: "Der VBE hat das Konzept zur Weiterentwicklung der schulischen Bildung von jungen Menschen mit Behinderung in seiner vollen Differenziertheit wohl noch nicht intensiv genug studiert. Der Verband fordert entsprechend seinem Verbandsinteresse allgemein mehr Personal und Mittel, ohne hierfür eine gesicherte Argumentationsbasis zu haben."

27.07.2010 Pressemeldung Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg

Das Land werde die Sonderpädagogik gerade nicht wie eine Prise Salz über das ganze Land verteilen. Es werden für die Kinder und Jugendlichen mit Behinderungen passgenaue Lösungen entwickelt. Die Sonderpädagogen werden im Rahmen von inklusiven Bildungsangeboten mit den Kindern und Jugendlichen an die allgemeine Schule kommen. Dies betrifft - wenn notwendig - auch Pflege- und Betreuungskräfte. In den allgemeinen Schulen werde niemand mit dieser Aufgabe allein gelassen, hob die Ministerin hervor. Heute schon zeigten die über 340 Außenklassen, dass gemeinsames Lernen hervorragend gelingen könne und dies mit den bereits vorhandenen Kapazitäten. Das Land werde in den nächsten zwei Jahren den Weiterentwicklungsprozess konsequent begleiten, auch die Entwicklung der Mehr- und Minderausgaben dokumentieren und auf Grundlage dieser Erkenntnisse das Schulgesetz ändern. "Aber zuerst gilt es die Konzepte weiterzuentwickeln, sie zu erproben und dann sehen wir, was erforderlich ist und ob das Vorhandene - wie nach derzeitigem Erkenntnisstand angenommen - nicht doch hinreichend ist", sagte die


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