Kultusministerium weist die Kritik der Direktoren-Vereinigung entschieden zurück / Verallgemeinerungen sind haltlos

Das Kultusministerium weist die Kritik der Direktoren-Vereinigung entschieden zurück. Wer in der Grundschule vier Jahre Französisch gelernt hat, verfügt über ein solides Fundament, auf das die erste Fremdsprache im Gymnasium aufbaut. Es ist sachlich nicht nachvollziehbar, wie die Direktoren-Vereinigung zu der Behauptung gelangt, dass der Start in das Gymnasium mit Französisch "unvergleichlich schwieriger" sei. Derartige Verallgemeinerungen und faktisch nicht begründete Äußerungen sind haltlos.

28.03.2007 Baden-Württemberg Pressemeldung Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg

Nach Erhebungen an den Regierungspräsidien in Karlsruhe und Freiburg hatten für das laufende Schuljahr 06/07 insgesamt 748 Schülerinnen und Schüler das Biberacher Modell (Englisch/Latein) an der Rheinschiene gewählt. Für das kommende Schuljahr liegen 599 Anmeldungen für eine Kombination mit dem Fach Latein vor, davon wählten 196 Schüler die Kombination Französisch/Latein und 403 Schüler das Biberacher Model (Englisch/Latein), das weiterhin auch an humanistischen Gymnasien entlang der Rheinschiene als Angebot besteht.

Auch mit Französisch als erster Fremdsprache an den Gymnasien bleibt das Schulsystem weiterhin durchlässig, da für diejenigen, die in ein Gymnasium am Oberrhein wechseln, zahlreiche Unterstützungsmöglichkeiten zur Verfügung stehen. Die Schulen sind darauf vorbereitet und in der Lage, Fördermaßnahmen anzubieten und wenn erforderlich, das Fach Französisch im ersten Jahr des Übergangs als nicht versetzungsrelevant zu behandeln.


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