Kultusministerium weist pauschale Diskreditierung der Führungskompetenzen von Schulleitungen durch die GEW zurück
Das Kultusministerium weist die pauschale Diskreditierung der Führungskompetenzen von Schulleitungen durch die GEW-Landesvorsitzende Doro Moritz zurück. "Unsere Schulleiterinnen und Schulleiter im Land machen einen tollen Job. Die hervorragenden Leistungen unserer Schülerinnen und Schüler, die uns immer wieder attestiert werden, wären ohne gut besetzte Schulleitungsstellen nicht denkbar", sagte Kultusministerin Marion Schick am Dienstag (8. März) in Stuttgart.
08.03.2011 Pressemeldung Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-WürttembergIm Rahmen der Qualitätsoffensiven Bildung wurde die Leitungszeit der Schulleitungen um 20 Prozent erhöht. Allen Schulleitungen stehen somit seit vergangenem Schuljahr mehr Wochenstunden für Leitungsaufgaben zu Verfügung. Es wurden dafür insgesamt 500 zusätzliche Lehrerstellen zur Verfügung gestellt.
"Wir müssen die Schlüsselposition Schulleitung weiter stärken und unterstützen. Wenn die Führungskompetenzen unserer Schulleitungen pauschal in Frage gestellt und angezweifelt werden, hilft dies niemandem und schon gar nicht unseren Schulleiterinnen und Schuleitern", betonte die Kultusministerin. Mit dem Pakt zur Stärkung der Chancengerechtigkeit und der Standortsicherung für kleine Grundschulen im Land, habe man dafür gesorgt, dass gerade die kleinen Schulen im ländlichen Raum und deren Schulleitungen ein hohes Maß an Handlungs- und Planungssicherheit erhalten haben. Darüber hinaus kündigte die Ministerin an, sich in der nächsten Legislaturperiode für ein transparenteres Schulleiterbesetzungsverfahren einzusetzen.
Weiterführende Links
- Bild.de: Gewerkschaft: Schulleitungen attraktiver machen
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