Kultusministerkonferenz berät über Zentralabitur
(bikl.de) Heute und morgen trifft sich die Kultusministerkonferenz in Bonn zu ihrer 319. Plenarsitzung. Dabei berät sie unter anderem über bundesweit einheitliche Abiturstandards.
17.10.2007 ArtikelWährend Thüringens Kultusminister Goebel (CDU) im MDR 1 Radio ein bundesweites Zentralabitur verteidigte, weil "junge Menschen deutschlandweit in gleicher Weise auf den Schulabschluss vorbereitet werden" müssten, erklärte die rheinland-pfälzische Bildungsministerin Doris Ahnen (SPD), die SPD-geführten Länder lehnen die Forderung nach Einführung eines bundesweit einheitlichen Zentralabiturs ab.
Stattdessen seien sie für die Weiterentwicklung der bisher schon gültigen einheitlichen Abitur-Prüfungsanforderungen zu bundesweit verbindlichen Bildungsstandards in der gymnasialen Oberstufe.
Im August hatten sich neun der elf Kultusminister aus den unionsregierten Bundesländern bei einem Treffen in Frankfurt für ein Bundesabitur ausgesprochen und Bundesbildungsministerin Annette Schavan (CDU) hatte wenige Tage vor der KMK-Sitzung von den Kultusministern einen energischen Anlauf für ein bundesweites Zentralabitur gefordert.
Weitere Themen der 319. KMK-Sitzung werden Vorschläge zur Reduzierung der Zahl der Schülerinnen und Schüler ohne Schulabschluss und die Lehrerbildung. Die KMK kann nur einstimmige Beschlüsse fassen.
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