Kultusstaatssekretär Helmut Rau MdL ehrt die Preisträgerinnen und Preisträger des Peterstaler Schulprojekts in Offenburg
Kultusstaatssekretär Helmut Rau ehrte am Donnerstag in Offenburg die baden-württembergischen Schülerinnen und Schüler, deren Arbeiten beim vierten Peterstaler Schulprojekt "Wasser ist Leben" ausgezeichnet wurden. Unter dem diesjährigen Motto "Wasser ist kostbar" reichten rund 1.000 Kinder und Jugendliche ihre Projekte ein. Bei jährlich wechselnden Themen steigt die Anzahl der Schülerinnen und Schüler aus den teilnahmeberechtigten Oberschulamtsbezirken Freiburg und Karlsruhe stetig an. Die Schülerinnen und Schüler sollten sich mit dem grundlegenden Thema "Wasser" beschäftigen und dabei herausfinden, welche kostbare Eigenschaften das nasse Element besitzt.
09.06.2005 Baden-Württemberg Pressemeldung Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-WürttembergGefragt war fächerübergreifendes Arbeiten in Teams, Originalität in Wort und Schrift, Durchhaltevermögen und selbstständiges Arbeiten. Besonderes Augenmerk wurde auf die schriftliche Ausarbeitung des Projektverlaufs gelegt. Die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler stammen aus allen Schularten - von der Grundschule über die Förderschule bis hin zu Hauptschule, Realschule und Gymnasium.
Die Fachjury bewertete die Arbeiten nach zwei Altersgruppen. Die Projekte der Kinder aus den dritten bis sechsten Klassen wurden separat von den Einreichungen der Siebt- bis Zehntklässler begutachtet. Staatliche Schulen waren bei dem Wettbewerb ebenso aktiv wie Schulen in freier Trägerschaft.
Staatssekretär Rau bezeichnete die große Teilnehmerzahl als "Beleg für die Attraktivität von Projektunterricht bei den Schülerinnen und Schüler". Er beglückwünschte die Schülerinnen und Schüler zu ihren Leistungen, ihrem Durchhaltevermögen und den Erfolgen, die sie trotz der vielen Mitbewerber erzielen konnten. Zudem dankte Rau den betreuenden Lehrkräften sowie den Peterstaler Mineralquellen, die den Wettbewerb als Initiator mit einem Gesamtbetrag von 100.000 Euro unterstützen. Rau lobte in diesem Zusammenhang die Zusammenarbeit von Schule und Wirtschaft: "Die Ergebnisse, die wir heute prämieren dürfen, sind Zeichen einer gut funktionierenden, lebendigen Partnerschaft." Diese drücke sich ebenfalls in der effizienten Arbeit der hochrangig besetzten Jury aus. Dabei seien Vertreter aus Wirtschaft, Wissenschaft, Kunst, Presse und Schule zusammengekommen, um die Projektarbeiten unter verschiedenen Kriterien zu bewerten.
Zu der Jury zählten Prof. Dr. Olivier Mentz von der Pädagogischen Hochschule Freiburg, der Hydrogeologe Dr. Helmut Schmidt-Witte aus Balingen, die Journalisten Jürgen Rohn (Mittelbadische Presse) und Klaus Fischer (Badische Zeitung), der Kunstexperte Fritz Baumann aus Lahr und Ute Recknagel-Saller vom Kultusministerium Baden-Württemberg. Seitens der Firma Peterstaler Mineralquellen waren der Marketingleiter Klaus Bähr und Inge Zimmermann dabei, die sich aus Neutralitätsgründen nicht an der Abstimmung beteiligten. Unterstützt wurde die Jury durch das Lehrerteam der projektbegleitenden Haupt- und Realschule Friesenheim mit Rektor Günter Behre und Projektleiter Thomas Halder an der Spitze.
Die öffentliche Präsentation der preisgekrönten Projekte findet bei einer Abschlussveranstaltung am 29. Juni in der Friesenheimer Sternenberghalle statt.
Anlage:
Liste der Schulen, denen die Preisträgerinnen und Preisträger angehören
Siegerschulen beim Peterstaler Schulprojekt
Gruppe 1 (Klasse 3-6)
- Preis: Bickebergschule VS-Villingen
- Preis: Bickebergschule VS-Villingen
- Preis: Staatliche Schule für körperbehinderte Emmendingen-Wasser
- Preis: Montessorizentrum Angell Freiburg
Gruppe 2 (Klasse 7-10)
- Preis: Theodor-Frank-HRS Teningen
- Preis: Georg-Wimmer-Schule Lahr
- Preis: Droste-Hülshoff Gymnasium Rottweil
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