Kultusstaatssekretär Willems bei der Übergabe des sanierten Sportgymnasiums in Halle

Anlässlich der feierlichen Übergabe des saniertes Sportschulstandortes Halle spricht heute, 12:00 Uhr, Kultusstaatssekretär Winfried Willems ein Grußwort.

29.08.2008 Sachsen-Anhalt Pressemeldung Kultusministerium des Landes Sachsen-Anhalt

Für die Sanierung und Erweiterung des Sportgymnasiums in Halle wurden Mittel aus dem Ganztagsschulprogramm und weitere Landesmittel für eine neue Dreifelderturnhalle bereitgestellt: "Ich gratuliere allen Beteiligten ganz herzlich zum neuen Schulgebäude und wünsche den Schülerinnen und Schülern viel Erfolg" sagte Staatssekretär Willems.

Zur Leistungs- und Nachwuchssportförderung besteht in Sachsen-Anhalt seit vielen Jahren ein Verbundsystem von Leistungssport und Schule mit jeweils einem Sportgymnasium und einer Sportsekundarschule in Magdeburg und Halle. Diese 4 Sportschulen sind Ganztagsschulen und vom Deutschen Sportbund anerkannte Eliteschulen des Sports.

Um dieses Verbundsystem weiter zu entwickeln und den Fortbestand der Sportschulen auch unter den veränderten demografischen Bedingungen auf eine gesicherte Grundlage zu stellen, wurden bereits ab 2004 auf Initiative des Kultusministeriums unter Beteiligung von Sozialministerium und Landessportbund Gespräche und Verhandlungen mit den Städten Magdeburg und Halle geführt.

Im Focus standen vor allem die Fragen der Einschulungszahlen und Klassenbildungen für die leistungssportlichen Nachwuchskräfte sowie der Erhalt der Sportschulen.

Im Ergebnis wurde eine Vereinbarungen zwischen den Beteiligten getroffen, durch die beide Sportgymnasien in die Trägerschaft der Kommunen übergingen. Das Lösungsmodell sieht außerdem vor, dass an den Sportschulen neben den Nachwuchsleistungssportklassen auch kommunale Klassen geführt werden.

"Ich bin zuversichtlich, dass es gelingt, die erfolgreiche sportliche Tradition unseres Bundeslandes in gemeinsamer Anstrengung und mit leistungsmotivierten sportlichen Talenten, engagierten Trainern und Pädagogen, fortzusetzen." so Staatssekretär Willems.


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