Kultusverwaltung und Gemeinden erzielen Lösung über Werkrealschulangebot
Nach intensiven Beratungsgesprächen zwischen Schulverwaltung und den Gemeinden Dußlingen, Gomaringen und Nehren wurde eine nachhaltige Lösung erzielt, die ein Werkrealschulangebot in den Gemeinden möglich macht. Die Gemeinden ziehen ihre beim Verwaltungsgericht Sigmaringen eingereichte Klage zurück, dies wurde am gestrigen Montagabend (22. November) in den Sitzungen der Gemeinderäte beschlossen.
23.11.2010 Pressemeldung Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-WürttembergDie Schloss-Schule in Gomaringen soll ab 2011/12 wieder eine zehnte Klassenstufe führen und kann somit über einen Antrag zur Weiterführung des zehnten Schuljahres im Rahmen der Genehmigungsrichtlinien als Werkrealschule genehmigt werden. Mit der in diesem Schuljahr landesweit neu eingeführten Partnerschulkonzeption haben die Hauptschulen in Dußlingen und Nehren die Möglichkeit, mit der neuen Werkrealschule in Gomaringen eng zu kooperieren, wie dies bereits zwischen den drei Hauptschulen praktiziert wird. Dies kann beispielsweise im Bereich der Wahlpflichtfächer oder beim Austausch von Lehrkräften geschehen. Hierzu werden gemäß der Konzeption die erforderlichen Lehrerwochenstunden von der Schulverwaltung bereitgestellt. Die Gemeinden Dußlingen und Nehren wollen darüber hinaus ein Ganztagsangebot an ihren Hauptschulen einrichten und werden einen entsprechenden Antrag beim Regierungspräsidium Tübingen stellen.
In einer öffentlich-rechtlichen Vereinbarung wollen die Gemeinden Dußlingen, Gomaringen und Nehren einen gemeinsamen Schulbezirk für die Werkrealschule bilden. Schulbezirke sind für Werkrealschulen nach §25 Schulgesetz bis 2016 möglich. Schülerinnen und Schüler aus Dußlingen und Nehren, die eine Werkrealschule besuchen wollen, müssten dann die 10. Klasse in Gomaringen besuchen.
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