Kurdistankonflikt Gewaltauslöser an Schulen in NRW?
Die Lehrergewerkschaft GEW zeigt sich besorgt, dass der türkisch-kurdische Militärkonflikt sich auch im Alltag an den Schulen in NRW entlädt und zu Gewalttaten zwischen türkischen Schülern und Schülern kurdischer Abstammung führt. In einem von der GEW initiierten Aufruf werden Lehrer und Schüler der Schulen aufgefordert, eine Eskalation der Gewalt zu vermeiden und in Freiheit, Gleichheit und sozialem Frieden miteinander umzugehen.
07.11.2007 Nordrhein-Westfalen Pressemeldung GEW Nordrhein-WestfalenAndreas Meyer-Lauber, Vorsitzender der GEW, erklärte heute in Essen: "Es gibt gute Beispiele an unseren Schulen, wie man trotz ethnischer und religiöser Unterschiede in Freundschaft und Frieden zusammenleben kann. Wir wollen nicht, dass dieser Frieden durch die besorgniserregenden Entwicklungen in der Türkei oder durch Gruppen hier, die Gewalt und Terror gutheißen, zerstört wird."
Inzwischen gibt es eine Reihe von Aktivitäten und politischen Aufrufen vor Ort, wie zum Beispiel am Johannes Rau-Gymnasium in Köln, die sich von gewalttätigen Ausschreitungen distanzieren und zur Besonnenheit und Friedfertigkeit aufrufen.
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