Land stellt der Stadt Düsseldorf drei zusätzliche Stellen zur Verfügung
Ministerin Barbara Sommer und Oberbürgermeister Joachim Erwin haben heute eine Vereinbarung zur schulpsychologischen Versorgung des Landes NRW abgeschlossen. Die Landeshauptstadt Düsseldorf ist damit die erste Kommune, die das Angebot der Landesregierung zur Neueinstellung von neuen Schulpsychologinnen und Schulpsychologen im Land NRW angenommen hat.
14.08.2007 Nordrhein-Westfalen Pressemeldung Ministerium für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-WestfalenMinisterin Barbara Sommer: "50 zusätzliche Schulpsychologinnen und Schulpsychologen werden in den nächsten Wochen und Monaten in den Kommunen ihre Arbeit aufnehmen. Ich freue mich, dass viele Städte und Kreise das Angebot des Landes angenommen haben, eine Vereinbarung zur schulpsychologischen Versorgung abzuschließen und selbst noch einmal 31 Stellen zusätzlich in kommunaler Verantwortung schaffen. Der schulpsychologische Dienst der Landeshauptstadt Düsseldorf arbeitet schon seit langem gut mit den Schulen zusammen. Das Land und die Landeshauptstadt werden in Zukunft die Schulen gemeinsam unterstützen."
"In den letzten Jahren haben wir mit eigenen Mitteln die schulpsychologische Beratung auf einem hohen Niveau anbieten können. Für die Begabtenförderung und die Krisenintervention in Schulen haben wir zudem neue Stellen eingerichtet und sind an mehreren Schulen mit regelmäßigen Sprechtagen präventiv tätig", sagte Oberbürgermeister Joachim Erwin. "Das Land hat unser hohes Engagement anerkannt und wird die Düsseldorfer Schulpsychologie mit drei weiteren Stellen stärken."
Inhalt der Vereinbarung ist u.a. der langfristige Einsatz von drei weiteren Schulpsychologinnen und Schulpsychologen im Landesdienst in der Schulpsychologischen Beratungsstelle der Landeshauptstadt. Diese werden die Arbeit des aktuell 14,5 Stellen umfassenden Dienstes der Landeshauptstadt verstärken und das schulpsychologische Angebot für Schulen, Lehrer, Eltern und Schüler somit noch einmal deutlich verbessern. Vereinbart wurde auch ein gemeinsames Einsatzmanagement.
Die konkreten Aufgaben der Schulpsychologinnen und Schulpsychologen werden insbesondere in den Bereichen der individuellen Förderung, der Gewaltprävention, der Aus- und Fortbildung von Schulleitungen und Beratungslehrkräften sowie der Intervention einschließlich des Krisenmanagements liegen. Außerdem unterstützen die Schulpsychologen Lehrerinnen und Lehrer, die durch Internet-Mobbing betroffen sind. Das Land beabsichtigt zudem, dass in jeder Stadt ein Schulpsychologe mit einer besonderen Ausbildung in Notfallpsychologie zur Verfügung steht. Dies hat die Landeshauptstadt bereits seit 2005 umgesetzt.
Weitere Informationen zur Schulpsychologie unter www.schulministerium.nrw.de/BP/Erziehung/Psychologie/
SchulberatungSchulpsychologie/index.html und www.schulpsychologie.de. Informationen zur Schulpsychologischen Beratungsstelle der Landeshauptstadt unter www.duesseldorf.de/schulpsychologie/aktuelles/index.shtml.
Keine Kommentare vorhanden