Landeselternausschuss kritisiert Umgang mit Gewaltvorfällen
Der durch den Artikel im Tagesspiegel ("17-Jähriger erhielt Morddrohung von Mitschüler") vom 05.03.2009 bekannt gewordene Vorfall belegt die grundregelnde Problematik im Umgang mit Gewaltvorfällen. Trotz eindeutiger Regelungen werden viele Gewaltvorfälle nicht gemeldet oder sie werden bagatellisiert, darüber hinaus erhalten die Opfer seitens der Schulen kaum Unterstützung oder Schutz. In zu vielen Fällen führen derartige Gewaltvorfälle dazu, dass die Opfer die Schulen wechseln müssen und die Täter an den Schulen verbleiben können.
05.03.2009 Pressemeldung Landeselternausschuss Berlin (LEA Berlin)Der Landeselternausschuss sieht in dem Verhalten des kommissarischen Schulleiters der Johann-Georg-Halske-Schule einen klaren Verstoß gegen das Rundschreiben I 41/2003, wonach Gewaltvorfälle innerhalb von 24 Stunden an die regionale Schulaufsicht, die regional mit der Gewaltprävention beauftragten Schulpsychologen und an die Senatsbildungverwaltung (Gewaltprävention) gemeldet werden müssen. Der Landeselternausschuss fordert daher die Senatsbildungsverwaltung auf, das Verhalten des kommissarischen Schulleiters zu prüfen und ggf. dienstrechtliche Konsequenzen zu ziehen.
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