VBE NRW:

Landesregierung leitet Kahlschlag bei Förderschulen ein

"Mit den neuen Regelungen über die Schulgröße werden zwangsweise viele Förderschulen auf kaltem Weg geschlossen", kommentiert Udo Beckmann, Vorsitzender des Verbandes Bildung und Erziehung (VBE) NRW die [Pläne der Landesregierung, die Mindestgröße von Förderschulen neu zu regeln](http://bildungsklick.de/pm/88385/ministerin-loehrmann-das-foerderschulangebot-vor-ort-zeitgemaess-und-paedagogisch-hochwertig-gestalten/). "Der VBE bezweifelt, dass mit dieser Maßnahme tatsächlich der Elternwille beachtet wird."

04.07.2013 Pressemeldung Verband Bildung und Erziehung, Landesverband NRW

Die Schließung von Förderschulen bedeute zugleich, dass die allgemeinbildenden Schulen jetzt eine zusätzliche große Zahl an Schülern mit sonderpädagogischem Bedarf aufnehmen müssen.

"Der VBE sieht nach wie vor nicht, dass die allgemeinbildenden Schulen auf diese Herausforderung personell, sächlich und räumlich vorbereitet sind", stellt Beckmann klar, "Wir erwarten, dass die Lehrkräfte der von Schließung bedrohten Schulen frühzeitig über ihre zukünftigen Aussichten informiert werden und ihnen die Möglichkeit zur Mitgestaltung gegeben wird."


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