Landessieger im Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten ausgezeichnet

Rock'n Roll am Rande Hamburgs, der Urgroßvater im antifaschistischen Widerstand, Kinderspiele in Einfeld vor fünfzig Jahren oder die Auswirkungen der Studentenproteste am Plöner Internat - das sind nur einige der vielfältigen Beiträge aus Schleswig-Holstein zum Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten. Die vier Landessieger des Wettbewerbs wurden heute (12. Juli) in Kiel von Bildungsstaatssekretär Wolfgang Meyer-Hesemann ausgezeichnet. Zudem gingen fünf Förderpreise an Schülerinnen und Schüler aus Schleswig-Holstein.

12.07.2007 Schleswig-Holstein Pressemeldung Ministerium für Schule und Berufsbildung des Landes Schleswig-Holstein

Der Staatssekretär betonte, wie wichtig die Auseinandersetzung mit Geschichte sei - in aber auch außerhalb der Schule. Ansatzpunkte für die Beiträge der 220 Wettbewerbsteilnehmerinnen und -teilnehmer aus Schleswig-Holstein seien die persönliche Umgebung beziehungsweise die Region gewesen, in der sich ihre Schule befindet. "Und jeder Beitrag ist zugleich ein weiteres Puzzleteil der schleswig-holsteinischen Landesgeschichte, das noch nicht in den Geschichtsbüchern steht. Dafür danke ich den Schülerinnen und Schüler, die in den vergangenen Monaten intensiv in den Archiven geforscht und Zeitzeugen befragt haben", sagte Meyer-Hesemann. Bundesweit beteiligten sich mehr als 5.000 Kinder und Jugendliche am Geschichtswettbewerb. Zum vorgegebenen Thema "miteinander - gegeneinander? Jung und Alt in der Geschichte" entstanden dabei 1.257 Beiträge. Die Landessieger haben nun die Chance auf einen Bundespreis.

Die Landessieger des Geschichtswettbewerbs kommen aus folgenden Schulen:

  • Otto-Hahn-Gymnasium Geesthacht, 9. Klasse
  • Ernst-Barlach-Gymnasium Kiel, 10. Klasse
  • Gymnasium Schloss Plön, 10. und 11. Klasse
  • Wolfgang-Borchert-Gymnasium Halstenbek, 7. Klasse

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