Pilotprojekt

Lehrergesundheit: schulische Führungskräfte stark machen

Die Herausforderungen an Schulen nehmen zu. Die Heterogenität der Schüler steigt und gesellschaftliche Fehlentwicklungen machen vor der Schultür keinen Halt. Um schulische Führungskräfte zu stärken, wollen das sächsische Kultusministerium, das Universitätsklinikum Dresden und das Sächsische Krankenhaus Arnsdorf zusammenarbeiten.

22.08.2024 Sachsen Pressemeldung Sächsisches Staatsministerium für Kultus
  • Ein junger Lehrer steht in einer Sporthalle vor einer Reihe Kinder im Grundschulalter. © Adobe Stock

Gerade psychische Probleme und Fehlverhalten von Kindern und Jugendlichen beeinflussen den Schulalltag und wirken sich auf die Berufszufriedenheit und Lehrergesundheit aus. Um dem entgegenzuwirken soll die Resilienz schulischer Führungskräfte präventiv gestärkt werden.

Daher planen das Sächsische Staatsministerium für Kultus und die Kliniken für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie am Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden und am Sächsischen Krankenhaus Arnsdorf in den kommenden Jahren eine enge Zusammenarbeit. Mit einem Pilotprojekt in den Regionen Bautzen und Dresden soll die Resilienz schulischer Führungskräfte gestärkt und damit die Attraktivität des Lehrerberufs weiter erhöht werden. Es geht um verschiedene Ansätze zur Verbesserung im Umgang mit psychischen Problemen von Schülerinnen und Schülern in Schulen. Nicht nur die drei Bausteine dieses Ansatzes, sondern auch die Partnerschaft der Beteiligten sind als innovativ zu bezeichnen.

Am 23. August 2024 unterzeichnen Kultusminister Christian Piwarz, Prof. Veit Roessner, Direktor der Klinik und Poliklinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie und Prof. Markus Donix, Ärztlicher Direktor des Sächsischen Krankenhauses Arnsdorf, die gemeinsame Erklärung.


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