Bayern

Lehrkräfte als Bindeglied zwischen Schulen und Umweltstationen

Mit einem gemeinsamen Modellprojekt wollen Umwelt- und Kultusministerium die Zusammenarbeit der Bayerischen Schulen mit außerschulischen Umweltbildungseinrichtungen weiter stärken.

07.11.2012 Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus

Kultusstaatssekretär Bernd Sibler betonte heute anlässlich eines ersten Erfahrungsaustausches zum Einsatz von Lehrkräften an bayerischen Umweltstationen im Umweltzentrum Schloss Wiesenfelden (Lkr. Straubing-Bogen): "Die Lehrkräfte unterstützen die Umweltstationen dabei, ihr Angebot inhaltlich, didaktisch und organisatorisch auf die Belange der Schulen abzustimmen. Sie helfen, adressatengerechte Konzepte und Strukturen nachhaltig weiterzuentwickeln." Damit tragen die Lehrkräfte wesentlich zur Umsetzung eines der obersten bayerischen Bildungs- und Erziehungsziele bei, so der Staatssekretär: "Sie wecken und fördern das Verantwortungsbewusstsein für Natur und Umwelt bei den jungen Menschen". Im Rahmen des zweijährigen Modellprojektes werden bis zu acht Lehrkräfte mit jeweils einer halben Stelle an ausgewählte Umweltstationen abgeordnet.

Begonnen hatte der Modellversuch im vergangenen Schuljahr. Umweltstaatssekretärin Huml erklärte anlässlich der Halbzeitbilanz des Modellprojektes: "Die ersten positiven Erfahrungen zeigen, dass Lehrer von und in der Natur für ihren Unterricht lernen. Aber auch die Umweltstationen profitieren von diesem Austausch, denn das gegenseitige Verständnis wird weiter gestärkt und intensiviert."

Staatlich anerkannte Umweltstationen fördern die Bildung für Nachhaltige Entwicklung (BNE) vor Ort. Bayernweit gibt es nahezu 50 zertifizierte Umweltstationen. An dem Modellprojekt beteiligen sich das Umweltzentrum Schloss Wiesenfelden (Niederbayern), das Naturschutz- und Jugendzentrum Wartaweil (Herrsching am Ammersee, Oberbayern), die LBV-Umweltstation Altmühlsee (Mittelfranken), die Umweltstation Königsdorf (Oberbayern), das LBV-Zentrum Mensch und Natur (Arnschwang, Oberpfalz), das Umweltschutz-Informationszentrum Lindenhof (Bayreuth, Oberfranken) und die Jugend-Umweltstation KjG-Haus (Würzburg, Unterfranken).

Das Modellvorhaben ist bis Ende des Schuljahrs 2012/13 angelegt und wird mit 150.000 Euro vom Bayerischen Umweltministerium gefördert. Das bayerische Kultusministerium stellt die personellen Ressourcen zur Verfügung. Insgesamt investiert der Freistaat Bayern in den Bereich der Umweltbildung 3,2 Millionen Euro jährlich.

Weitere Informationen unter: www.umweltbildung.bayern.de/


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