Lokale Warnstreiks in zehn Städten NRWs - Demonstration "Mit acht Prozent aus der Krise!"

Dritte Warnstreikwelle der angestellten Lehrkräfte aus NRW im Tarifstreit des öffentlichen Dienstes der Länder. Etwa 2.000 angestellte Lehrkräfte und Sozialpädagogen legten heute ihre Arbeit nieder und versammelten sich in zehn Städten - Bielefeld, Bonn, Dortmund, Duisburg, Düsseldorf, Essen, Gelsenkirchen, Köln, Münster und Wuppertal - zu Streikkundgebungen der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft. An den Schulen kam es wieder zu Unterrichtsausfall.

10.02.2009 Nordrhein-Westfalen Pressemeldung GEW Nordrhein-Westfalen

Nach den Streikversammlungen vor Ort begeben sich die streikenden Angestellten gemeinsam mit ihren verbeamteten Kollegen nach Düsseldorf zur gemeinsamen Demonstration der Gewerkschaften des öffentlichen Dienstes und des DGB NRW. Motto der Großdemonstration "Mit acht Prozent aus der Krise!". Die GEW erwartet trotz des schlechten Wetters bis zu 5.000 Pädagogen zur Abschlusskundgebung vor der Staatskanzlei.

Vor der nächsten Verhandlungsrunde für die Tarifbeschäftigten am Wochenende in Potsdam wollen die Gewerkschaften ver.di, GEW und GdP ihren Forderungen nach einer achtprozentigen Gehaltserhöhung und einer besseren Eingruppierung Nachdruck verschaffen. Das Tarifergebnis soll auf die Beamten übertragen werden. Die GEW fordert zusätzlich eine sofortige Erhöhung der Bezüge für die Referendare in der Lehrerausbildung um mindestens 120 EURO.


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