LuBK-Klasse für Finsterwalde

Bildungsminister Holger Rupprecht hat das Konzept des Sängerstadt-Gymnasiums in Finsterwalde (Landkreis Elbe-Elster) zur Errichtung einer Leistungs- und Begabungsklasse (LuBK) genehmigt. Damit werden im kommenden Schuljahr an 35 Standorten, darunter 30 staatlichen Gymnasien, einer Gesamtschule sowie vier Gymnasien in freier Trägerschaft, Leistungs- und Begabungsklassen an den Start gehen – vorausgesetzt sie erreichen die erforderliche Mindestanzahl von Schülerinnen und Schüler. Bildungsminister Rupprecht begrüßte die Entscheidung. "Damit sind alle 35 Plätze für Leistungs- und Begabungsklassen, auf die sich die Koalition geeinigt hatte, belegt."

15.01.2008 Brandenburg Pressemeldung Ministerium für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg

Bereits seit diesem Schuljahr gibt es an 34 Standorten Leistungs- und Begabungsklassen, deren Konzepte bereits im vergangenen Schuljahr genehmigt worden waren. Insgesamt hatten sich in der zweiten Bewerbungsrunde fünf Schulen fristgerecht für den letzten offenen Platz beworben.

Eine wichtige formale Voraussetzung für die Bildung von LuBK-Klassen ist:

  • das Einverständnis des Schulträgers,

Inhaltliche Kriterien sind:

  • eine erkennbare pädagogische Zielstellung,
  • ein klares Profil,
  • ein schlüssiges Konzept von Jahrgangsstufen 5 bis 12 .

Die genehmigten Schulen verfolgen verschiedene Wege der Begabtenförderung. Einige konzentrieren sich auf bestimmte Begabungsprofile, etwa mathematisch-naturwissenschaftliche oder sprachlich-gesellschaftliche Profile, andere wollen Schülerinnen und Schüler mit unterschiedlichen Begabungen in einer Klasse durch individuelle Angebote fördern.

Zur weiteren Unterstützung der Begabtenförderung im Land Brandenburg hat in diesem Schuljahr an jedem der sechs staatlichen Schulämter ein Stützpunkt der Begabtenförderung seine Arbeit aufgenommen. Diese regionalen Stützpunkte zur Begabtenförderung sollen die Schulen künftig dabei unterstützen, Kinder und Jugendliche mit ihren individuellen Fähigkeiten zu stärken. Sie sind Ansprechpartner für Eltern, Schüler sowie Lehrkräfte und bieten Informations-, Beratungs- und Fortbildungsangebote für Fragen der Identifizierung und zur Förderung von Schü-lerinnen und Schülern mit besonderen Begabungen. Mithilfe dieser regionalen Netzwerke der Begabtenförderung sollen Heranwachsende mit besonderen Be-gabungen vom Kindergarten durch alle Schulstufen hindurch bis zum Schulab-schluss kontinuierlich begleitet und unterstützt werden.


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