Mathematik und Informatik: die Stärke der jungen Niedersachsen

Der Landeswettbewerb von Jugend forscht in Niedersachsen ist heute zu einem Siegeszug für Mathematiker und Informatiker geworden. Gleich drei Projekte aus diesem Fachgebiet wurden in der Technischen Universität Clausthal mit dem ersten Platz ausgezeichnet und dürfen auf dem Bundeswettbewerb in Dortmund antreten. Die Jury bestimmte zudem sechs weitere Landessieger in den übrigen Fachgebieten. Insgesamt wurden 35 Arbeiten von 80 jungen Forscherinnen und Forschern vorgestellt. Ausgerichtet wurde der Wettbewerb von der TU Clausthal und der E.ON Kernkraft GmbH.

16.03.2005 Pressemeldung Stiftung Jugend forscht e.V.

Nicht nur auf der CeBIT, sondern auch bei Jugend forscht sind Innovationen aus dem Wachstumsbereich IT zu bewundern: Der 19-jährige Christian Hohmann aus Buchholz entwickelte ein Programm zur Animation beliebiger Molekülverbindungen und wurde mit dem Landessieg für die beste interdisziplinäre Arbeit ausgezeichnet. Ebenfalls Landessieger im Fach Mathematik/Informatik wurde Daniel Grunwald (16) aus Schellerten mit seinem "DG Network", welches das gerade bei Jugendlichen beliebte Chatten auf Basis eines sogenannten "peer-to-peer-Netzwerks" ermöglicht. Zwei Mädchen überzeugten mit einem fundierten mathematischen Projekt: Selina Rasch (19) und Jennifer Koppenhagen (20) vom Scharnhorstgymnasium in Hildesheim qualifizierten sich mit "Pythagoreische Zahlentripel" für den Bundeswettbewerb.

Eine "Blinkerabschalterinnerung für den Motorroller" von Christian Schmedt (19), Nina Tebel (20) und Hauke Günther (18) aus Lüchow gewann im Bereich Arbeitswelt. Die Biologie-Jury überzeugte der 18-jährige Sacha Hoinkiss aus Schwanewede mit seiner Forschung zur Trauermückengattung Moehnia PRITCHARD. Diese Nachwuchswissenschaftler dürfen ihr Bundesland in Dortmund ebenso vertreten wie das Dreier-Team um Claas Riedel (Uelzen, 19), das sich mit den Antioxidantien in Rotwein, Kräutertees und anderen Getränken beschäftigt hat.

Weitere siegreiche Arbeiten waren "Maritime Morphodynamik und ihr Einfluss auf den Nordstrand der Insel Wangerooge" im Fachgebiet Geo- und Raumwissenschaften vom 18-jährigen Tim Coldewey aus Wilhelmshaven, die "Entwicklung eines Messverfahrens zur Erfassung des Winkels der Schwingebene beim Focaultschen Pendel" in Physik von Julian Alexander Amani (19) und Christian-Nicolas Kulenkampff (19) aus Göttingen sowie das "innovative Lichtmanagement-System Lighttronic", mit dem Christoph Budelmann (19) aus Syke den ersten Preis im Fachgebiet Technik errang.

Der 40. Bundeswettbewerb Jugend forscht findet vom 26. bis 29. Mai 2005 in Dortmund statt. Ausrichter des Finales sind die Stiftung Jugend forscht e. V. und die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA). Alles Wissenswerte sowie viele downloadfähige Fotos aus vier Jahrzehnten Jugend forscht finden Sie unter www.jugend-forscht.org.

Kontaktadresse:

Stiftung Jugend forscht e.V.
Baumwall 5
20459 Hamburg
Tel.: 040 / 374709 - 0
Fax : 040 / 374709 - 99

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