McKinsey: bessere PISA-Ergebnisse mit besseren Lehrern

(bikl.de) Unternehmensberater wollen jetzt das Geheimnis der PISA-Sieger herausgefunden haben. Die britische Niederlassung der weltweit operierenden Unternehmensberatung McKinsey hat nach einjähriger Untersuchung festgestellt: Es liegt an den Lehrern.

06.11.2007 Artikel
  • © McKinsey.com

"How the world´s best performing schools systems come out on top" ("Wie die besten Schulsysteme an die Spitze gekommen sind") heißt die jetzt vorgestellte Studie. Danach liegt der Grund für die besseren Leistungen der Schüler vor allem in der Qualität der Lehrer. Wer Lehrer wird, wie man diese Lehrer regelmäßig weiterbildet und wie es schafft, dass jedes einzelne Kind von der Leistung des Lehrers profitiert, das sei das Erfolgsrezept.

Laut Studie ist es unerheblich, ob das Schulsystem ein- oder mehrgliedrig ist. Als Beleg gelten hier die beiden Siegerländer Finnland und Singapur. Während Finnland ein eingliedriges Schulsystem besitzt, in dem die Kinder lange gemeinsam lernen, herrscht in Singapur ein viergliedriges System.

Was in den Siegerländern aber gleichermaßen eine entscheidende Rolle spiele, so die Untersuchung, sei die Lehrerausbildung. Die Lehramtsstudenten würden dort gezielt ausgewählt, nur die Besten würden schließlich Pädagogen und bekämen zudem meist intensive Fortbildungen.

In ihrer Bildungspolitik bestätigt fühlt sich die hessische Kultusministerin Karin Wolff durch die jetzt veröffentlichte Untersuchung. Sie zeige eindeutig, so Wolff, dass die Abschaffung von Haupt- und Realschulen sowie Gymnasien nicht die Antwort auf die aktuellen Herausforderungen der Bildungspolitik sein könne.


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Weiterführende Links

  • Studie: How the world´s best performing schools systems come out on top (pdf)

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