Mehr als 1.250 junge Brandenburger nutzten Ausbildungsförderung
Bildungsministerin Martina Münch hat heute im Rahmen eines Pressegesprächs eine positive Bilanz des ersten Jahres des brandenburgischen Ausbildungsförderungsgesetzes gezogen. "Mehr als 1.250 Schülerinnen und Schüler haben im vergangenen Schuljahr das brandenburgische Schüler-BAföG genutzt. Das sind deutlich mehr als wir erwartet haben." Zu den Empfängern gehörten im vergangenen Schuljahr auch Melanie Lesser, Joanna Foitlinski und Alex Dietrich von der Gesamtschule 3 aus Eisenhüttenstadt (Landkreis Oder-Spree), die zusammen mit Schulleiter Torsten Tappert von ihren Erfahrungen berichteten.
17.08.2011 Pressemeldung Ministerium für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg"Die hohe Zahl von BAföG-Empfängern zeigt: Der Einsatz hat sich gelohnt. Die brandenburgische Ausbildungsförderung schafft deutlich mehr Chancengerechtigkeit. Der Zugang zu zusätzlichen und ergänzenden Bildungsangeboten und -möglichkeiten ist nicht mehr vom Geldbeutel der Eltern abhängig", so Münch. "Wir wollen, dass mehr Kinder aus einkommensschwachen Familien das Abitur oder die Fachhochschulreife erreichen und so Aufstiegschancen durch Bildung erhalten."
Ministerin Münch rief die Schülerinnen und Schüler auf, die ab diesem Schuljahr eine gymnasiale Oberstufe oder einen zweijährigen vollzeitschulischen Bildungsgang der Fachoberschule besuchen auf, das brandenburgische "Schüler-BAföG" zu nutzen. Sie erhalten - je nach Höhe des Eltern-Einkommens - 50 oder 100 Euro pro Monat für zusätzliche Bildungsausgaben wie Fachliteratur, Exkursionen, den Kauf von Computertechnik oder Theaterbesuche.
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