MEINHARDT: Lehrermangel - Maßnahmenbündel statt bildungspolitischer Eintagsfliege
Zu Presseberichten, dass hochqualifizierte Einwanderer verstärkt an deutschen Schulen eingesetzt werden sollen, um den Lehrermangel zu bekämpfen, erklärt der bildungspolitische Sprecher der FDP im Deutschen Bundestag Patrick MEINHARDT:
22.03.2009 Pressemeldung Freie Demokratische ParteiUm den Lehrermangel zu bekämpfen, bedarf es weit mehr als erleichterte Anerkennung von ausländischen Bildungsabschlüssen, sonst wird dies eine bildungspolitische Eintagsfliege.
Wir müssen erreichen, dass mehr junge Menschen mit Migrationshintergrund bei uns den Lehrerberuf ergreifen.
Wer eine bessere Bildungspolitik gerade für jungen Menschen mit Migrationshintergrund will, braucht eine viel aktivere Einbindung der Familien, mehr Geld an den Schulen für betreute Ganztagsangebote mit anspruchsvollen persönlichen Trainingsangeboten und vor allem Patenschaftsprogramme mit ehemaligen Schülern, die im Beruf Erfolg gehabt haben. Vorbilder zeigen, wie es geht.
Kurzum: Es sind mehr qualifizierte Betreuungsangebote für Schulen mit hohem Anteil von Einwanderern nötig.
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