Nordrhein-Westfalen

Ministerin Löhrmann: "Erhöhung der Fördersätze um 14 Prozent verbessert Qualität des Angebotes"

Erstmals seit Bestehen der Offenen Ganztagsschule im Primarbereich (OGS) wurden jetzt die Fördersätze erhöht. Schulministerin Sylvia Löhrmann sagte heute in Düsseldorf: "Die Erhöhung der Fördersätze um 14 Prozentwar dringend notwendig, denn die lange Wartezeit hat bei den Schulen und Trägernzu massiven qualitativen Problemen geführt." Eingeführt wurde die OGS 2003. Die Erhöhung der Fördersätze ist zum 1. Februar 2011 wirksam geworden.

07.02.2011 Pressemeldung Ministerium für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen

Die Landesregierung hat den Fördersatz pro Kind und Schuljahr von 615 auf 700 Euro und bei Kindern mit sonderpädagogischem Förderbedarf von 1.230 auf 1.400 Euro angehoben. Die Hälfte der für die OGS vom Land geförderten Lehrerstellen kann für Fachkräfte aus Jugendhilfe, Kultur, Sport und weiteren Bereichen der Zivilgesellschaft genutzt werden. Der Anteil dieses zusätzlichen Fördersatzes steigt von 205 auf 235 Euro bzw. von 430 auf 490 Euro. Im laufenden Schuljahr gibt es etwa 215.000 OGS-Plätze, davon etwas über 12.500 Plätze für Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf.

Ministerin Sylvia Löhrmann: "Damit erhalten Schulen und Träger deutlich größere Spielräume für die qualitative Ausgestaltung des Ganztags. Die Schulträger sind jetzt gefordert, die Mittel zeitnah an Schulen und Träger weiterzugeben."

Weitere Informationen: www.schulministerium.nrw.de (dort unter Ganztag) und www.ganztag.nrw.de.


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