Motiviert ins neue Schuljahr starten

Wenn morgen in NRW wieder die Schule beginnt, werden sich viele, wenn auch nicht alle Schüler, freuen, ihre Freunde und Lehrkräfte nach sechs Wochen Ferien wiederzusehen. Viele Kinder tun sich nach so viel Freizeit schwer mit dem täglichen Gang in die Schule. "Eltern sollten ihre Kinder daher beim Start ins neue Schuljahr unterstützen und dazu motivieren, die neuen Herausforderungen anzunehmen", sagt Udo Beckmann, Vorsitzender des Verbandes Bildung und Erziehung (VBE) NRW.

03.09.2013 Pressemeldung Verband Bildung und Erziehung, Landesverband NRW

Unabdinglich sei zuallererst eine positive Grundeinstellung, so Beckmann: "Kinder müssen Zuversicht haben in die eigenen Fähigkeiten und Talente. Selbstvertrauen ist wichtig, damit man bei Problemen nicht aufgibt, sondern versucht, sie zu lösen." Deswegen sei es sinnvoll, sich kleine Etappenziele zu setzen: "Das bringt schnelle Erfolge und spornt weiter an – egal wie schwer der Lernstoff sein mag", schlägt Beckmann vor. Zu diesen Etappenzielen gehöre aber auch Kontinuität – Gelerntes muss wiederholt werden, damit es auch langfristig abrufbar bleibt.

Doch auch zu Hause muss Kindern eine positive Lernatmosphäre vermittelt wer-den, führt Beckmann weiter aus: "Lernen und dabei Fernsehen gucken passt nicht zusammen, Ablenkungen stören den Lernprozess. Besser ist es, das Lernen durch Pausen zu unterbrechen, damit sich der Kopf entspannen und nach einer Auszeit wieder konzentriert weiterarbeiten kann." Außerdem sollten Eltern nicht zu sehr in die Erledigung der Hausarbeiten eingreifen. "Kontrolle, ob sie gemacht worden sind, ist wichtig", sagt Beckmann, "auch Unterstützung bei der Lösungsfindung ist angebracht, aber Eltern sollten nicht die Hausarbeiten ihrer Kinder korrigieren oder sie gar selbst machen." Fehler helfen den Lehrern, Rückschlüsse auf Defizite zu ziehen und das Kind anschließend besser individuell fördern zu können.


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