Umweltbildungskampagne

Müll vermeiden, Umwelt schonen

Plastiktüten-Schwemme, Müll im Meer, giftiger Elektroschrott: Der Umgang mit Müll ist ein Problem auf dem Planeten. Als Hamburgs Beitrag zur europäischen Abfallvermeidungswoche hat Umweltsenator Jens Kerstan heute am Lise-Meitner-Gymnasium den Startschuss gegeben zur bundesweiten Umweltbildungskampagne "REdUSE - Über unseren Umgang mit den Ressourcen der Erde".

25.11.2015 Pressemeldung Hamburger Senat

Die Kampagne wird finanziell von der Stadtreinigung Hamburg unterstützt, sie ist auf drei Jahre angelegt und macht bundesweit an rund 2.000 Schulen Station. 500.000 Schülerinnen und Schüler sollen durch Filme, Praxisbeispiele und Diskussionen für das Thema Ressourcenschutz gewonnen werden. Insgesamt beteiligen sich allein in Hamburg in diesem Jahr noch rund 3.500 Schülerinnen und Schüler der weiterführenden Schulen am Projekt. Projektpartner der Kampagne sind Oxfam und die Verbraucherzentrale NRW, durchgeführt wird diese vom Hamburger Bildungsträger Multivision e.V.

Jens Kerstan, Senator für Umwelt und Energie, erklärt dazu: "Der Rohstoffverbrauch nimmt weltweit zu. Wer die Ressourcen schont, leistet einen aktiven Beitrag zum Schutz unseres Planeten. Der sichtbarste Beitrag ist es, Müll zu vermeiden und Produkte möglichst lange und effizient zu nutzen. Es macht einen Unterschied, ob ein Handy vier Jahre genutzt und dann recycelt wird oder ob es nach einem Jahr ausgemustert wird und im Hausmüll landet. Es ist enorm wichtig, dass Jugendliche dieses Thema anschaulich erklärt bekommen. Ich freue mich, dass wir hier in Hamburg den Startschuss geben zu einer so großen bundesweiten Kampagne."

Holger Lange, Geschäftsführer der Stadtreinigung, sieht in der Bildungskampagne einen zeitgemäßen und wichtigen Beitrag zur Umwelterziehung: "Die Stadtreinigung Hamburg engagiert sich seit Jahren in Schulen und Kindergärten. Die Multivision zeigt den Jugendlichen, dass auch die Mülltrennung zu Hause und in der Schule ein persönlicher und wichtiger Beitrag für die Umwelt auf dem ganzen Planeten ist. Recycling lebt vom Mitmachen und ist entscheidend für unsere Zukunft der Rohstoffversorgung. Großartig finde ich den Einsatz einer modernen und dialogorientierten Präsentationstechnik, die dieses Thema zeitgemäß für ein junges Publikum aufbereitet."

Franz Schättle, Geschäftsführer des Vereins Multivison, erklärt: "Wir wollen Jugendliche direkt und unterhaltsam informieren, wie Nachhaltigkeit geht und welche Wichtigkeit sie für ihr Leben hat. Im täglichen Leben der Heranwachsenden haben Nachhaltigkeit, Ressourcen- und Umweltschutz keinen ausreichenden Stellenwert oder sie haben ein geringes Wissen dazu. Mit unserer Kampagne gelingt es uns, den schulischen Unterricht dazu inhaltlich fundiert und intensiv anzureichern und die Schüler für eine persönliche Beteiligung zu motivieren." Die Multivision ist eine von 49 anerkannten Maßnahmen der UNESCO zur UN Dekade "Bildung für nachhaltige Entwicklung" und einer der größten deutschen Akteure der Nachhaltigkeitsbildung. Weitere Informationen zum Projekt "REdUSE" unter www.multivision.info und zur Europäischen Abfallvermeidungswoche, die unter dem Jahresmotto "Nutzen statt Besitzen" steht unter www.wochederabfallvermeidung.de/home/

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Hamburger Senat

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