Niedersachsen:

Nach Schulbrand: Kultusministerium unterstützt KGS Wittmund mit 100 zusätzlichen Stunden

Schnelle Hilfe für die Alexander-von-Humboldt-Schule: Kultusstaatssekretär Peter Bräth, der Kultusministerin Frauke Heiligenstadt während ihres Urlaubs vertritt, hat heute (Montag) entschieden, die von einem verheerenden Brand am vergangenen Freitag stark beschädigte Kooperative Gesamtschule im ostfriesischen Wittmund vorerst mit drei Maßnahmen zu unterstützen:

08.07.2013 Pressemeldung Niedersächsisches Kultusministerium

Das Niedersächsische Kultusministerium stellt der Schule zum kommenden Schuljahr 100 Anrechungsstunden zusätzlich zur Verfügung. "Damit wollen wir die absehbare besondere Belastung der Schulleitung und der Lehrkräfte für die anfallende zusätzliche Organisation des Schulbetriebs abfedern. Das kann durch Abordnungen, Versetzungen oder Neueinstellungen geschehen, um das Kollegium vor Ort zu verstärken", so Kultusstaatsekretär Bräth.

Vom Brand zerstörte Lernmittel wird das Land ersetzen, sollten diese nicht versichert gewesen sein. Bräth: "Das kann durch eine Ausfallbürgschaft erfolgen. Wir wollen so verhindern, dass Eltern möglicherweise doppelt für die Schulbücher ihrer Kinder zahlen müssen."

Das Land prüft, ob sich eine Zusammenarbeit mit anderen Schulen im Landkreis organisieren lässt. Hierbei geht es vor allem um die gemeinsame Nutzung von Fachräumen für den naturwissenschaftlichen Unterricht.

"Die Landesregierung hilft pragmatisch und unbürokratisch. In welcher Form weitere Unterstützung notwendig ist und wie diese ausfallen kann, müssen die Bestandsaufnahmen vor Ort ergeben. Das Kultusministerium lässt sich von der Landesschulbehörde über das Ausmaß des Schadens und über die Hilfsabsichten des Schuträgers berichten", erläuterte Bräth.


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