Bayern

Neue Leitlinien sichern ganzheitliche Erziehung und Bildung von Kindern bis 10 Jahre - Ziel: Es sollen sich eigenverantwortliche und gemeinschaftsfähige Menschen entwickeln

Die heute vorgestellten Leitlinien für eine ganzheitliche Bildung und Erziehung von Kindern bis zum Alter von 10 Jahren machen eines deutlich: In Bayern arbeiten Fachkräfte unterschiedlichster Einrichtungen auf einer gemeinsamen Basis zusammen - zum Wohl der Kinder und um die Familien zu unterstützen.

22.10.2012 Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus

Ihr Ziel ist es, Kinder auf dem Weg zu eigenverantwortlichen, gemeinschaftsfähigen, werteorientierten, weltoffenen und kreativen Menschen zu begleiten und individuell zu fördern. Die Rahmenbedingungen für die Erziehung und Bildung an Grundschulen sind in Bayern gut, der BLLV-Präsident scheint - wie es seine Pressemitteilung von heute belegt - allerdings die Situation vor Ort nicht zu kennen.

Er übersieht z.B. folgende Fakten:

  • Die Klassenstärke wurde in den vergangenen fünf Jahren gesenkt, von 23,2 Schülerinnen und Schüler im Schuljahr 2007/2008 auf nun 21,5 im laufenden Schuljahr.
  • Entsprechend verbesserte sich das Betreuungsverhältnis zwischen Lehrkräften und Schülerinnen und Schülern an der Grundschule.
  • In der gleichen Zeit wurden die Ganztagsangebote merklich ausgebaut, von 40 auf nun 365 gebundene Ganztagszüge an Grundschulen.
  • Auch die Mittagsbetreuung wurde entsprechend von der Zahl und der den Betreuungszeiten ausgeweitet. Die Anzahl der Gruppen lag im Schuljahr 2007/2008 noch bei 3.381, im laufenden Schuljahr überschreitet sie die Zahl von 6.070 Gruppen.
  • Die Staatsregierung hat erstmals für besonders engagierte Grundschullehrkräfte die Möglichkeit einer Beförderung in eine höhere Besoldungsgruppe eröffnet, ohne dass diese eine Funktionsstelle mit zusätzlichen Aufgaben übernehmen müssen. Dies ist ein spürbarer Beleg für die Wertschätzung der pädagogischen Arbeit dieser Lehrkräfte.
  • Gestiegene Akzeptanz der Übertrittsphase zur weiterführenden Schule mit der abschließenden Elternentscheidung nach dem Probeunterricht.
  • Das Institut für Qualitätsentwicklung im Bildungswesen in Berlin hat erst jüngst den Grundschülerinnen und Grundschülern in Bayern sehr gute Leistungen bescheinigt. An sehr guten Schulen mit hochmotivierten Lehrkräften können Schülerinnen und Schüler sehr gute Leistungen bringen.

Die Staatsregierung und das Kultusministerium gehen - unabhängig davon - ihren Weg der Verbesserungen für die Schülerinnen und Schüler sowie die Lehrkräfte konsequent weiter. Da, wo Situationen der Verbesserung bedürfen, geht das Ministerium sie im Rahmen der Möglichkeiten an.


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