Neue regionale Servicestellen Schule-Wirtschaft unterstützen junge Menschen beim Übergang von Schule in den Beruf

Mit neuen regionalen Servicestellen und Beratung vor Ort unterstützt die Landespartnerschaft Schule-Wirtschaft junge Menschen beim Einstieg in das Berufsleben. Damit wird es künftig in allen Kreisen und kreisfreien Städten eine Informations- und Unterstützungsstelle geben, die Schulen und außerschulische Partner im Umkreis zusammenbringt.

24.01.2008 Schleswig-Holstein Pressemeldung Ministerium für Schule und Berufsbildung des Landes Schleswig-Holstein

"Durch die engere Zusammenarbeit aller Akteure vor Ort können wir die Jugendlichen praxisnah auf das Arbeitsleben vorbereiten und sie noch besser für eine Ausbildung oder ein Studium fit machen", sagte Bildungsstaatssekretär Wolfgang Meyer-Hesemann heute (23. Januar) in Kiel. Die Stärkung der regionalen, praxisnahen Berufsorientierung werde auch den Forderungen der Wirtschaft gerecht, Handlungs- und Entscheidungsfähigkeit von Schulabgängerinnen und Schulabgängern zu verbessern, ergänzten der Bundesvorsitzende der Arbeitskreise Schule -Wirtschaft Ulrich Wiethaup und der Geschäftsführer der UV Nord, Heiner Spönemann.

Die regionalen Servicestellen lösen die landesweite ServiceAgentur Schule-Wirtschaft ab. Kreisfachberater und Wirtschaftskoordinatoren der Gymnasien und Gesamtschulen informieren die Schulen und Betriebe darüber, welche Formen der Kooperation Schule-Wirtschaft es in der jeweiligen Region gibt. Sie arbeiten dabei eng mit den regionalen Arbeitskreisen Schule-Wirtschaft, den regionalen Betrieben, den Kammern, der Arbeitsagentur und den Hochschulen zusammen. So können die weiterführenden Schulen ihre Angebote zur Berufsorientierung mit betrieblicher Praxiserfahrung verknüpfen, Kontakte zu Partnerschaftsfirmen aufbauen und für ihre Schülerinnen und Schüler, aber auch die Betriebe eine langfristige kontinuierliche Zusammenarbeit sicherstellen. "Das ergänzt sich hervorragend mit unserem Handlungskonzept Schule & Arbeitswelt, für das bis zum Jahr 2013 rund 68 Millionen Euro zur Verbesserung der Ausbildungs- und Berufsreife der Jugendlichen bereitstehen", sagte Meyer-Hesemann. Mit Hilfe von Coaches, Stärken- und Schwächenanalysen, Berufsfelderprobungen und Qualifizierungsbausteinen könne vielen Schülerinnen und Schüler eine vielversprechende berufliche Perspektive eröffnet werden.


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